3 Mio. Euro für Sanierung Hafenmauer

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Würzburg erleben

6. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

12 Monate Bauen für 3 Mio. Euro

Mitte Oktober beginnen die Sanierungsarbeiten an dem ca. 175 Meter langen Kaimauerabschnitt im Alten Hafen. Investiert werden etwa drei Millionen Euro, um den Alten Hafen für die Schifffahrt und die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich ca. 12 Monate in Anspruch nehmen. Auch die Arbeiten im Bereich der Hafentreppe sollen in diesem Zeitraum umgesetzt werden. Aufgrund der instabilen Kaimauer musste auch letztes Jahr schon der jährliche Hafensommer auf die Mainwiese verlegt werden.

Hafen hat spezifische Bedingungen

Für die Sanierung wurden verschiedene Varianten ausgearbeitet, die den spezifischen Bedingungen im Hafen gerecht werden. Gemeinsam mit der Stadt Würzburg fiel die Wahl auf eine Variante, bei der die Hafenmauer optisch ansprechend mit Natursteinen verkleidet wird. „Bei der Instandsetzung der Kaimauer werden zum Festmachen der Schiffe auch neue Poller angeordnet und für die Fahrgastkabinenschiffe Versorgungsterminals für Strom und Wasser errichtet“, erläutert Friedhelm Sodenkamp, Geschäftsführer der Würzburger Hafen GmbH (WHG).

Bauarbeiten von der Wasserseite aus

Bevor der Auftrag zur Sanierung der Hafenmauer vergeben werden konnte, mussten denkmalschutz- und wasserrechtliche Genehmigungen eingeholt werden. Im Anschluss daran wurden mit verschiedenen Baufirmen ausführliche Gespräche zur Umsetzung der Bauarbeiten geführt. „Die Sanierung der Hafenmauer ist eine nicht alltägliche Baumaßnahme. Die Planungen für eine technisch und betriebswirtschaftlich optimale Lösung gestalteten sich daher besonders anspruchsvoll“, sagt Sodenkamp. „Die Arbeiten mit schwerem Gerät müssen wegen des geringen Platzangebotes und natürlich auch aufgrund der Einsturzgefahr ausschließlich von der Wasserseite her vorgenommen werden, was besondere Herausforderungen mit sich bringt.“

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