Knapp 3.000 Zuschauer beim dritten Saisonsieg der Baskets

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Würzburg erleben

6. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Mit Mühe 81:72 gegen Team Ehingen/Urspring

Dritter Sieg im dritten Spiel für die s.Oliver Baskets: Vor 2.945 Zuschauern in der s.Oliver Arena gewannen sie gegen Team Ehingen/Urspring ein phasenweise enges Spiel mit 81:72 (41:36). Top-Scorer der Partie war Ehingens Patrick Simon mit 21 Zählern. Auf Würzburger Seite trafen mit Darren Fenn (20), Jason Dourisseau (16), Basti Betz (12), Carlos Medlock (12) und Ruben Spoden (11) wieder fünf Spieler zweistellig.

Schnelle Führung

Wie am Freitag in Nürnberg gingen die s.Oliver Baskets in der stimmungsvollen Turnhölle schnell mit 7:0 in Führung – es schien, als wollten die Gastgeber auch im zweiten Heimspiel der Saison wie in der Vorwoche gegen Cuxhaven frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Das gelang ihnen trotz eines klaren 27:16-Vorsprungs nach dem ersten Viertel dieses Mal aber nicht. Spätestens mit Beginn des zweiten Spielabschnitts hatten die Gäste, die wegen eines Staus auf der Autobahn erst 45 Minuten vor dem Sprungball in der Halle waren, ihren Rhythmus gefunden und hielten intensiv dagegen.

Zwar stand am Ende der 40 Minuten ein Start-Ziel-Sieg der s.Oliver Baskets – bis dahin hatte das Team von Headcoach Doug Spradley zwei Tage nach dem 81:75-Erfolg in Nürnberg erneut ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. In dem Maß, in dem ab der 11. Minute die Konzentration der Hausherren nachließ, nahm das Selbstvertrauen der Schwaben zu. Schon im zweiten Viertel kam das jüngste Team der ProA (Durchschnittsalter unter 21 Jahre) wieder in Schlagdistanz (34:32, 16. Minute). Beim unerwartet knappen Spielstand von 41:36 wurden die Seiten gewechselt.

Partie auf Augenhöhe

Auch im dritten Viertel sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe, die nach einem Korbleger des 18-jährigen Centers Mahir Agva zum 48:47 sogar zu kippen drohte. In dieser Phase übernahmen Carlos Medlock, Jason Dourisseau und Darren Fenn das Kommando und sorgten mit einem 16:3-Lauf bis zum Ende des Spielabschnitts wieder für klare Verhältnisse (64:50).

Die Gäste gaben sich allerdings noch nicht geschlagen: Angeführt vom starken Flügelspieler Patrick Simon (21 Punkte/5 Dreier) kämpften sie sich noch einmal auf 74:68 heran, ehe der beim Dreierversuch gefoulte Ruben Spoden mit drei blitzsauberen Freiwürfen zum 77:68 knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene für die endgültige Entscheidung sorgte.

Nächster Halt, Leverkusen

Am kommenden Wochenende geht es für den Spitzenreiter der ProA zum Traditionsverein Bayer Giants Leverkusen, am 18. Oktober folgt das Heimspiel gegen Mitabsteiger RASTA Vechta, gefolgt vom fränkischen Derby gegen Bikecafé Messingschlager Baunach am 25. Oktober, ebenfalls vor eigenem Publikum. Tickets für die Heimspiele gibt es im Vorverkauf bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

Trainerstimmen:

Doug Spradley, s.Oliver Baskets:
„Ich bin sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir hatten ein gutes erstes Viertel, aber dann haben wir nachgelassen. Die Jungs haben wohl gedacht, dass sie jederzeit auf den Knopf drücken und mehr Gas geben können. Das ist aber genau das, was wir nicht machen dürfen. Wir müssen immer auf unserem hohen Niveau spielen, das haben wir in den letzten beiden Spielen nicht getan. Ehingen hat super gekämpft und alles gegeben. Wenn sie gewonnen hätten, wäre das auch verdient gewesen. In den letzten beiden Spielen hat durch unseren Motor Stefan Jackson etwas die Intensität gefehlt. Wir müssen lernen, dass wir nur mit der nötigen Intensität auch unsere Qualität aufs Feld bringen. Heute haben wir Glück gehabt, dass es trotzdem gereicht hat. Aber man muss auch solche Spiele erst einmal gewinnen. Am Ende der Saison wird niemand mehr fragen, wie wir heute die zwei Punkte geholt haben.“

 

Michael Spöcker, Team Ehingen/Urspring:

„Ich bin trotz des Ergebnisses eigentlich ganz angetan von der Leistung meiner Mannschaft. Wenn man das erste Viertel weglässt, haben wir sehr gut mitgehalten und auf Augenhöhe mit Würzburg gespielt. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, vor allem weil bei uns drei NBBL-Spieler gleich 13 oder mehr Minuten gespielt haben. Ich freue mich schon darauf, wenn wir in der kommenden Woche wieder in voller Stärke mit allen drei Ausländern antreten können.“

 

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