Nachtrag zu tödlichem Unfall auf A 3

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11. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Autobahn wieder freigegeben

WACHENROTH, LKR. ERLANGEN-HÖCHSTADT. Nach dem tragischen Verkehrsunfall auf der A3, wurde die Fahrbahn durch eine Spezialfirma von einer größeren Ölspur gereinigt und konnte seit 11:30 Uhr wieder komplett frei gegeben werden.

Bei dem Verkehrsunfall war der 35-jährige Halter eines Fiat Punto tödlich verletzt worden, der zuvor mit einer Panne liegen geblieben war. Der Mann aus den Niederlanden verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch der Fahrer des ungarischen Kleintransporters erlag seinen Verletzungen. Der 23-Jährige und sein 36-jähriger Beifahrer waren beide nicht angeschnallt gewesen. Der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Sein Mitfahrer wurde in dem VW-Autotransporter eingeklemmt. Er schwebt zur Stunde noch in Lebensgefahr.

Die beiden 57- und 25-jährigen Polizeibeamten wurden vermutlich nicht so schwer verletzt wie zunächst angenommen. Sie werden die Nacht über noch stationär im Krankenhaus behandelt.

Spurensicherung abgeschlossen

Die Spurensicherung durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektionen Schweinfurt-Werneck und Würzburg-Biebelried sowie der Sachverständigen an der Unfallstelle ist abgeschlossen. Eine Staatsanwältin aus Erlangen, die die Ermittlungen an der Unfallstelle leitete, ordnete die Sicherstellung der Fahrzeuge an. Warum der ungarische Fahrer des VW-Kleintransporters auf dem Standstreifen fuhr und in den Streifenwagen prallte, ist bislang noch völlig unklar.

Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Zahlreiche Einsatzkräfte an der Unfallstelle

An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Schlüsselfeld mit 18 Mann sowie die Autobahnmeisterei Geiselwind mit 5 Mann im Einsatz. Außerdem waren Notärzte und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an Kräften und Fahrzeugen vor Ort.

Während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten musste die A 3 in Fahrtrichtung Würzburg bis 11.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Autobahnpolizei Erlangen-Höchstadt leitete den Verkehr von der Autobahn ab. Auf den Umleitungsstrecken hatten sich kilometerlange Rückstaus gebildet.

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