Erste Wölfeniederlage beim Unterfranken-Derby
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Würzburg erleben
13. Oktober 2014

Symbolbild Würzburg
TV Großwallstadt – DJK Rimpar Wölfe 24:18 (10:6)
Am Sonntag stieg in der Aschaffenburger f.a.n Arena das mit Spannung erwartete Unterfranken-Derby zwischen den DJK Rimpar Wölfen und dem TV Großwallstadt. Über 400 Rimparer Schlachtenbummler waren mitgereist um ihrer Sieben beim Altmeister den Rücken zu stärken. Zudem versprach die Tabellenkonstellation ein hochklassiges Derby in der zweiten Handball Bundesliga. Am Ende siegte verdient Großwallstadt dank eines überragenden Milos Putera.
Wölfe Trainer Jens Bürkle hatte schon im Vorfeld angekündigt gegen den Konkurrenten aus Aschaffenburg verstärkt auf den Angriff zu setzten, was sich in den ersten Minuten des Spiels zunächst eindrucksvoll zeigte. So gingen die Rimparer nach Treffern von Brielmeier und Kraus, sowie einer Parade von Keeper Max Brustmann gleich nach 4 Minuten mit 3:0 in Führung. Doch was als Sturm begann wurde schnell ein laues Lüftchen. Während der folgenden 22 Minuten fanden die Wölfe nur ein einziges Mal ihr Ziel, obwohl sie immer wieder in bester Wurfposition frei vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Doch sie scheiterten ein ums andere Mal an den eigenen Nerven oder am glänzend parierenden Milos Putera im TVG Gehäuse. „Wenn du in einer Halbzeit acht hundertprozentige Chancen gegen eine Spitzenmannschaft nicht machst, dann kannst du nicht gewinnen“, so dann auch das bestätigende Fazit von Wölfe Coach Bürkle, zur entscheidenen Spielphase.
Vor über 2200 Zuschauern
Doch auch die Heimsieben ließ ein paar Gelegenheiten aus und zumindest stand die DJK Abwehrreihe ähnlich gefestigt wie die der Gastgeber, so dass beim 10:6 Halbzeitstand noch nichts verloren war und sich die über 2200 Zuschauer in der f.a.n. Frankenstolz Arena weiterhin auf einen packenden Zweikampf freuen durften.
Doppelte Unterzahl
So versuchten die Wölfe nach dem Wechsel mit verbesserten Angriffsspiel den Vorsprung des TVG noch einmal zu verkürzen. Max Brustmann parierte schnell zwei Würfe, doch die Aufholjagd wurde durch eine erneute doppelte Unterzahl der DJK Wölfe Rimpar unterbrochen, bevor sie wirklich begonnen hatte. Kapitän Stefan Schmitt und Julian Bötsch mussten innerhalb von nur 14 Sekunden mit je einer 2-Minuten-Zeitstrafe das Spielfeld verlassen und die Heimsieben hatte wenig Mühe ihre Gegenüber auf Distanz zu halten.
Die Zeit wurde knapper und die Angriffsversuche der verbissen dagegenhaltenden Wölfe wurden hektischer. Noch einmal keimte Hoffnung auf, als Julian Sauer in der 51.Minute zum 20:16 verkürzte, aber spätestens der fünfte Treffer von Gil Pomeranz zum 22:16, nur zwei Minuten später besiegelte die erste Saisonniederlage für Rimpar.

