„made in Würzburg“ – Neue Stipendienform

Anzeige

Würzburg erleben

14. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Neue Stipendien für ein vereintes Europa

Unter den Würzburger Studierenden sind ab diesem Wintersemester elf junge Leute, die von der Idee eines vereinten Europa besonders stark überzeugt sind. Sie werden mit den neu geschaffenen Europa-Stipendien finanziell gefördert.

„made in Würzburg“

Es gibt eine neue Stipendienform „made in Würzburg“ – die Europa-Stipendien. Sie sind für Studierende aus dem europäischen Ausland gedacht, die sich für die Idee eines vereinten Europa stark machen. Initiiert wurden die Stipendien von Hanna Rosenthal und ihrem Mann Georg, dem früheren Würzburger Oberbürgermeister. Das Ehepaar hat für seine Idee zahlreiche Förderer gewonnen und so auch die finanzielle Basis für die erste Generation der Stipendiaten gelegt.

Elf Stipendiate als „Botschafter Europas“

Zum Wintersemester 2014/15 wurden erstmals elf Europa-Stipendien vergeben. Die Geförderten studieren ein Jahr lang in Würzburg und werden in dieser Zeit mit jeweils 7.000 Euro unterstützt. Neun von ihnen sind an der Universität eingeschrieben, einer an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH), einer an der Hochschule für Musik. Als Europa-Stipendiaten sind die jungen Leute aufgefordert, die europäische Idee mit Aktivitäten weiter vorwärts zu bringen. An der Universität beteiligen sie sich als „Botschafter Europas“ unter anderem an folgenden zwei öffentlichen Veranstaltungen. Deren Organisation liegt in den Händen des Alumni-Büros (Michaela Thiel) in Kooperation mit dem Präsidialbüro (Matthias Nowak).

Wozu Europa? Diskussion an der Uni

Verstöße gegen den europäischen Stabilitätspakt, Streit um die Aufnahme von Flüchtlingen, Uneinigkeit beim Umgang mit Nachbarstaaten im Osten: Der aktuelle Zustand der Europäischen Union sorgt bei vielen Menschen für wachsendes Unbehagen. So manche stellen sich die Frage: „Warum und wozu Europa?“

Zu dieser Thematik findet am Dienstag, 21. Oktober, von 19 bis ca. 20:30 Uhr eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Forum des Universitätsgebäudes am Wittelsbacherplatz statt. Politik-Professorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet gibt eine politische Einführung; ein weiterer Redebeitrag kommt vom französischen Generalkonsul Jean-Claude Brunet. Einige Europa-Stipendiaten bringen sich in die Veranstaltung ein; der Eintritt ist frei.

Hunger, Globalisierung und Europa

Die zweite Veranstaltung, an der Europa-Stipendiaten mitwirken, ist eine Matinee am Sonntag, 14. Dezember, von 11 bis 12:30 Uhr im Staatlichen Hofkeller. „Hunger im Zeitalter der Globalisierung“ – dieses Thema wird dort auch aus europäischer Perspektive diskutiert. Bärbel Diekmann, ehrenamtliche Präsidentin der Welthungerhilfe, berichtet unter anderem aus der Arbeit der Hilfsorganisation.

Weitere Veranstaltungen

Die anderen Würzburger Hochschulen bieten ebenfalls öffentliche Veranstaltungen mit ihren Europa-Stipendiaten an: In der Hochschule für angewandte Wissenschaften am Sanderheinrichsleitenweg geht es am Freitag, 14. November, ab 19 Uhr um „Europa und seine Designer“, die Hochschule für Musik veranstaltet am Donnerstag, 29. Januar 2015, um 19:30 Uhr ein Kammerkonzert in ihrem Gebäude in der der Bibrastraße.

Banner2
Topmobile2