Fehlende Kursplätze: Uni-Präsident gibt keine Auskunft

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Würzburg erleben

15. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Große Empörung – dürftige Reaktionen

Während die Uni Würzburg immer neue Rekordzahlen an Studierenden bekannt gibt, fehlen gleichzeitig Kursplätze. Am Mittwoch haben wir deshalb den empörten Aufruf vieler Studis aus der Anglistik veröffentlicht. Der Artikel wurde hundertfach kommentiert. Dort fragen die Studis verzweifelt: „Wer erhört unser Leid? Wie lange müssen wir noch klagen, damit sich etwas ändert?“

„Kein Kommentar“

Wir haben deshalb nachgefragt: auf der Erstimesse haben wir den Uni-Präsidenten und die von den Studis zur Wahrnehmung ihrer Interessen gewählten Vertreter, die Studierendenvertretung (StuVe), um eine Stellungnahme gebeten. Seht selbst:

Maulkorb der Unileitung? Druck aus München?

Kann es wirklich sein, daß ein Thema, das die Studierenden derzeit wie kein anderes beschäftigt, sowohl von der Unileitung als auch der StuVe so beantwortet wird? Schon geht das Gerücht, die Unileitung habe dem Sprecherrat einen Maulkorb verpasst, um im Ministerium in München keinen Staub aufzuwirbeln. Auch in der Gruppe „Uni Würzburg“ mit 7.000 Mitgliedern wird offen gemutmaßt, das Ministerium in München mache Druck. Es geht wohl um die Besetzung zweier Lehrstühle aus der Anglistik. 

CSU-Mann Jörg: „Problem längst gelöst“

Diese Befürchtung ist zumindest vordergründig unberechtigt. Der stellvertretendes Ausschussvorsitzende für Hochschulen im Bayerischen Landtag, der CSU-Abgeordnete Oliver Jörg, stellt sich voll hinter die Unileitung. Für ihn ist „das Problem längst gelöst“. Auch er nimmt dabei Bezug auf die beiden wiederbesetzten Professuren. Jörg will dennoch zeitnah ein Gespräch mit der Unileitung führen. Hier die ausführliche Stellungnahme.

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