Spenden für die Flüchtlinge: Was und wohin?
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Würzburg erleben
16. Oktober 2014

Symbolbild Würzburg
21 Kinder freuen sich über Spielzeug
Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass die ersten 48 Flüchtliche bei den Erlöserschwestern angekommen sind. Diese Nachricht wurde von Euch äußerst positiv aufgenommen und viele von Euch wollten wissen, ob und wie man helfen kann. Da wir die Einzelheiten dazu auch nicht kannten, haben wir nun bei den zuständigen Stellen nachgefragt.
Bald 100 Flüchtlinge im Kloster
Die Caritas hat uns zunächst versichert, dass die Flüchtlinge bei den Schwestern sehr gut versorgt seien. Der Orden verfüge über ein großes Netzwerk und damit über reichlich Unterstützung. Dennoch gibt es natürlich einige Dinge, die bisher zu kurz kamen. Von den 48 Flüchtlingen sind 21 Kinder, daher würde es an Spielzeug fehlen. Vor allem kommen in wenigen Wochen noch einmal 50 Menschen dazu, unter ihnen wieder Kinder. Gebraucht werde also langlebiges Spielzeug, wie etwa Holzbausteine und LEGO-Bausteine. Auch Bilderbücher und Malutensilien, wie Bund-, Filzstifte, Malblöcke und Ausmalbücher.
Spenden bitte an die Caritas-Stellen
Da die Schwestern alle Hände voll zu tun haben und nicht überlastet werden sollen, werden die Spenden an der Pforte des Caritashauses, in der Franziskanergasse 3, entgegengenommen. Schubweise werden dann die Gaben an die Schwestern weitergeleitet. Bei Bedarf werden auch Kleiderspenden an die Asylanten gegeben. Zu diesem Zwecke werden im Caritasladen in der Koellikerstraße Mittwoch und Freitag Spenden entgegengenommen.
„Tanzender Schäfer“ für die Erlöserschwestern
Die Stadt Würzburg teilte mit, dass die neuen Plätze, die von den Erlöserschwestern nun zur Verfügung gestellt wurden, formal von der Regierung betreut werden. OB Christian Schuchardt gab gestern in der Stadtratssitzung bekannt, dass diese großartige Geste des Ordens mit dem Tanzenden Schäfer honoriert werden soll.
Flüchtlingspolitik: OB Schuchardts Stellungnahme
In einem Interview mit Chris & Leo äußerte sich Christian Schuchardt, Würzburgs Oberbürgermeister, zur kritischen Situation bzgl. der Flüchtlingspolitik.

