Präsident sieht FHWS gut aufgestellt

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Würzburg erleben

17. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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FHWS zunehmend interessante Hochschule

Im Rahmen des Pressegespräches anlässlich des Semesterbeginns sieht FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner das Erreichen der strategischen Ziele der Internationalisierung wie der Forschung als sehr positiv an. Man habe in nur einem Jahr den Prozentsatz an ausländischen Studierenden deutlich erhöhen, aber auch mehr Bewerber aus dem Inland gewinnen können: Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) habe sich durch viele werbewirksame Aktivitäten im In- und Ausland als zunehmend interessante Hochschule profilieren können.

100 Studierende aus 30 Ländern und ein Münchner in Schweinfurt

Mit dem Alleinstellungsmerkmal, als einzige Hochschule Bayerns zwei Bachelor-Ingenieurstudiengänge als Zwillingsprogramm in deutscher wie in englischer Sprache anzubieten, habe die FHWS hundert Studierende aus rund dreißig Ländern gewinnen, aber ebenso auch einen Münchener Studenten für den Hochschulstandort Schweinfurt begeistern können. Darüber hinaus sei ihm, so Grebner weiter, der Service für alle Studierende sehr wichtig: Ein engagiertes Team von Mitarbeitern der FHWS hat beispielsweise dafür gesorgt, dass die Antwortzeiten für Anfragen zum Studium und Bewerbungsprozess so gering wie möglich gehalten wurden.

Internationalisierung wird angestrebt

Langfristiges Ziel sei es, den Auslandsanteil der Studierenden auf über 20 Prozent zu erhöhen, um eine echte internationale Campusatmosphäre zu schaffen. Dies fordert auch der Stifterverband der deutschen Wissenschaft. „Auslandserfahrungen“ könnten bereits von zuhause aus beginnen, wenn die Studierenden ein englischsprachiges Studienangebot wählten und sie sich mit ausländischen Studierenden austauschen könnten. Noch gehe die FHWS mit der Finanzierung ihres FHWS i-Campus in Vorleistung, ab 2016 erhielte sie Mittel.

Hohe Studierendenzahl als Vorteil für Würzburg

Die hohe Zahl an Studierenden mit 9.300 Studierenden (Stand 14.10.2014) sieht Grebner als einen wichtigen Standortvorteil, dieser wirke sich auch positiv auf den Wohlstand der Stadt sowie der Region aus, da jeder Studierende jährlich ca. 8.000 Euro für Unterkunft, Lebensmittel oder Freizeit aufwenden muss und sich nach dem Studium häufig in der Region je nach Arbeitssituation niederlässt.

Gleiche Bildungsmöglichkeiten für alle

Das Studienangebot an der FHWS sei marktgerecht aufgestellt. Die Studiengänge seien, so der Präsident, bewusst nicht explizit ausdifferenziert, sondern generalisiert aufgestellt und auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt worden. Vierhundert eingeschriebene Meister und fachlich Qualifizierte sowie viele Studienanfänger aus Ausbildungsberufen sorgten auch weiterhin für eine kontinuierlich hohe Zahl an Studierenden an der FHWS, obwohl nun der Höhepunkt der gymnasialen G8-Abiturienten sowie auch die Abschaffung der Wehrpflicht deutlich überschritten seien. Hochschulen seien dazu aufgerufen, gleiche Bildungsmöglichkeiten für alle Menschen zu schaffen und das Wissen so auch in die Fläche zu bringen. Auf Basis von e-Learning und über Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern sei dies parallel zur Präsenzlehre auch realisierbar.

Neuen Studiengänge

Die FHWS bietet neue Studiengänge an: Aktuell sind dies die Bachelorstudiengänge Business and Engineering und Logistics sowie die Masterstudiengänge Business with Europe und Marken- und Medienmanagement, ab 2015 / 2016 voraussichtlich die Bachelorstudiengänge International Management, Data Science und Geovisualisierung sowie die Weiterbildungsmaster-Studiengänge Compliance und Wirtschaftskriminalistik sowie Verhaltensorientierte Beratung. Darüber hinaus werden künftig zwei Zertifikatslehrgänge „Qualifizierte Arzt- und Fachassistenz“ und die„Zusatzqualifikation Qualitätsmanager/in an Hochschulen und in Verwaltungen“ angeboten.

Großes Potential in der digitalen Entwicklung

Das Institut für Design und Informationssysteme in Würzburg sowie das Institut für angewandte Logistik entwickeln sich sehr gut. Grebner sieht in der digitalen Entwicklung und Produktion für den Metallbereich ein großes Potential – hier könne er sich parallel zur Kunststoff-Expertise des Süddeutschen Kunststoffzentrums eine so genannte „intelligente Fabrik“ (i-Factory) vorstellen, in der man innovative Methoden und Verfahren einer hochvernetzten Fertigung hervorbringt und entwickelt.

Raumbedarf steigt

Wie alle Hochschulen, so habe auch die FHWS einen kontinuierlichen Raumbedarf: Aktuell benötige man am Standort in Würzburg weitere Gebäude, um dem Anstieg an Studierendenzahlen gerecht werden zu können. Der neue Standort am Sanderheinrichsleitenweg reiche gerade aus, um den dort ansässigen und noch wachsenden zwei Fakultäten mit über 1.000 Studierenden Raum zu geben. Auch die beiden Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften im neu sanierten sogenannten WiSo-Gebäudes in der Münzstraße 12 kommen schon jetzt nicht mehr ohne die Nutzung des ehemaligen Wasserwirtschaftsamtes in der Tiepolostraße und den Anmietungen in der Friedrichstraße und der Mergentheimerstraße aus. Prüfungen, gerade der großen Studiengänge, seien dort nicht mehr möglich, diese könnten nur noch in weiteren Anmietungen durchgeführt werden. Etliche Blockveranstaltungen müssten zusätzlich auch auf Samstage verlegt werden.

 

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