Gesuchter Drogendealer geht Bundespolizei ins Netz
Anzeige
Würzburg erleben
20. Oktober 2014

Symbolbild Würzburg
6 Monate hinter Gittern
WÜRZBURG. Zivilfahndern der Bundespolizeiinspektion Würzburg ist gestern Mittag, am Sonntag den 19.10., im Regionalexpress von Gemünden nach Würzburg ein gesuchter Drogendealer ins Netz gegangen. Der Mann hatte noch eine Haftstrafe von einem halben Jahr abzusitzen.
Gegen 14 Uhr kontrollierten Zivilfahnder der Bundespolizei den 34-Jährigen im Zug von Gemünden nach Würzburg. Dabei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main den Mann per Haftbefehl suchte. Wegen unerlaubtem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln hatte er noch eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten zu verbüßen. Die Polizisten nahmen den Gesuchten aus dem Landkreis Oberallgäu fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt, wo er nun ein halbes Jahr hinter Gittern verbringen wird.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von 10 Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.

