Mehrheit für 67-Jährigen als Spitze des Diözesenrats

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Würzburg erleben

20. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Überwältigende Mehrheit für Büttner

Karl-Peter Büttner startet in seine dritte Amtsperiode als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg. Bei der konstituierenden Vollversammlung des Diözesanrats im Exerzitienhaus Himmelspforten wählten die Delegierten den 67-Jährigen aus Würzburg am Samstag, 18. Oktober, mit überwältigender Mehrheit für die kommenden vier Jahre erneut an die Spitze des diözesanen Laiengremiums.

Verantwortung für Asylsuchende übernehmen

Einstimmig nahmen die Delegierten einen Initiativantrag zum Thema „Aus christlicher Verantwortung für Asylsuchende und Flüchtlinge“ an. Darin wird der Vorstand des Diözesanrats beauftragt, „sich in der aktuellen Asyldebatte auf der Grundlage unserer christlichen Werte und der bestehenden Beschlüsse in den Dekanaten und Verbänden in der Öffentlichkeit zu Wort zu melden sowie eine Veranstaltung vorzubereiten, die sich mit Fragen, Impulsen und struktureller Vernetzung zu diesem Thema beschäftigt“.

Appell an Christen

Zum Auftakt der Vollversammlung rief Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Delegierten auf, als Christen vorbehaltlos auf die Menschen von heute zuzugehen und das zu teilen, was die Menschen bewege. Diözesanratsvorsitzender Büttner forderte die Katholiken auf, lautstark und entschieden gegen aktive Sterbehilfe aufzutreten. In der Aussprache bewegte die Delegierten vor allem die Situation der Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen. Außerdem beschäftigten sie sich mit dem Selbstverständnis des Diözesanrats.

 

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