Florian David Fitz im Würzburger CinemaxX
Anzeige
Würzburg erleben
27. Oktober 2014

Symbolbild Würzburg
Kinobesuch „Hin & Weg“ – Antonia war dabei
Wir haben letzte Woche den Besuch von Florian David Fitz im CinemaxX angekündigt und Ihr wart richtig entzückt von dem tollen Schauspieler. Daher haben wir Toni, als Würzburg erleben-Fanreporterin, ins CinemaxX geschickt. Sie hat Florian getroffen und seinen neuen Film „Hin und weg“ gesehen.. Die Fotos sind von Lightshades für CinemaxX Würzburg. Aber jetzt lest selbst:
Eine letzte gemeinsame Radtour
„Liebe Würzburg erleben Leser! Ich möchte gerne meine persönlichen Eindrücke zum neuen Film „Hin und weg“, mit Florian David Fitz, an Euch weitergeben. Ein Teil der Schauspieler war vergangenes Wochenende zu Gast im Würzburger Cinemaxx, um den Film zu promoten und mit den Zuschauern zu sprechen.
Fitz, der einigen von Euch aus der Serie „Doctors Diary“ oder aus dem Film „Vincent will Meer“ bekannt sein könnte, spielt in seinem neuen Film den, an ALS erkrankten, jungen Mann „Hannes“, dem nur noch wenig Zeit bleibt und der spürt, wie rasant seine Kräfte schwinden. Er beschließt mit seinen Freunden (unter anderem gespielt von Jürgen Vogel, Volker Bruch, Julia Koschitz) eine letzte gemeinsame Radtour zu unternehmen. Das Ziel: Belgien. Dort ist die Sterbehilfe anderen Gesetzen unterworfen und somit wählt Hannes diesen letzten Weg für sich, um dem schleichenden grausamen Tod durch die degenerative ALS (amyotrophe Lateralsklerose) zu entgehen.
Ernste Themen: ALS und Sterbehilfe
Der Film, der von dem aus Würzburg stammendem Regisseur Christian Zübert gedreht wurde und ein FSK 12 hat, ist nichts für die zart besaiteten unter Euch. Das Drama, das durchaus auch komödiantische und erfrischende Szenen enthält, befasst sich im Grunde mit zwei sehr ernsten Themen: Sterbehilfe und ALS. Wenn man sich zum Thema Sterbehilfe noch keine Gedanken gemacht hat – spätestens dieser Film löst viele in einem aus: Wie würde man selbst damit umgehen? Was wären Dinge die man noch ein letztes Mal tun würde? Und mit wem? Dennoch wirkt der Film keinesfalls belehrend.
Fitz und seine Kollegen rissen mich durch ihre schauspielerischen Leistungen und das passende Level an Tiefgang während des Films mit. Die ungewohnt freie Kameraführung lässt den Film nach einer kurzen Gewöhnungsphase noch authentischer werden, aber Vorsicht: in den vordersten Kinoreihen könnten diese „freien Bildaufnahmen“ sehr anstrengend für die Augen sein.
Fazit: Unvorhersehbarer, emotional bewegender Film
Im kurzen Interview mit Volker Bruch und Florian David Fitz, die beide sehr aufgeschlossen waren stellte sich heraus, dass der Dreh den beiden viel abverlangte. Fitz erzählte, dass die emotionalen Schlüssel und die großen Dialogszenen des Films, auch für ihn persönlich, die am anstrengendsten waren. Genau diese Szenen bewegten mich sehr. Zudem war ich entzückt, wie engagiert die jungen Schauspieler ihren neuen Film promoten und sich sehr freuten auch Würzburg beehren zu dürfen. Ihnen gefällt vor allem das Stadtbild mit unserer wunderbaren Residenz und Marienfestung.
Mein Fazit: neben „WHO AM I“ ist der Film „Hin und weg“ einer DER deutschen Filme 2014. Warum? Sie beweisen, dass Deutschland mehr zu bieten hat als seichte Kinoproduktionen mit den altbekannten Schauspielern Schweiger, Schweighöfer und Co.! Zudem erfreue ich mich ab und an sehr gern an unvorhersehbaren Filmen, die Themen behandeln, die hochaktuell sind. Ich empfehle den Film somit denjenigen von Euch, die Lust auf einen emotional bewegenden Film haben, der mit einigen lustigen Szenen auftrumpfen kann und der spannend bis zum Ende ist.“
Ein Gastbeitrag von Toni
Ihr geht auch gerne ins Kino, treibt verrückter Sachen oder seid einfach viel auf Achse? Ihr schreibt vielleicht auch gerne und möchtet Eure Tipps und Erlebnisse mit den Würzburg erleben-Fans teilen? Dann schreibt uns an redaktion@wuerzburgerleben.de. Wir freuen uns über Eure Stories!

