Konzert: Junge Philharmonie Würzburg

Anzeige

Würzburg erleben

29. Oktober 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Werke von Strauss, Glasunow und Schumann

Die Junge Philharmonie Würzburg wird ihr erstes Abschlusskonzert dieser Projektphase am Samstag, 01. November um 19.30 Uhr in der Kürnachtalhalle in Lengfeld und am folgenden Abend Sonntag, 2. November um 18.00 Uhr im Großen Saal der Hochschule für Musik Würzburg spielen. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, und jungen Musikerinnen und Musiker würden sich über einen Besuch ihrer beiden Konzerte sehr freuen.

Angemessenes Programm für stille Tage

In der mittlerweile 15. Projektphase der Jungen Philharmonie Würzburg setzt sich das Orchester mit Musik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander. Drei Komponisten der sogenannten Romantik bestimmen das Programm, das den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen durchaus angemessen gestaltet ist. Neben dem Festmarsch op.1 – geschuldet dem Gedenken an die Wiederkehr des 150. Geburtstags von Richard Strauss – erklingt das Violinkonzert a-Moll von Alexander Glasunow mit dem jungen Geiger Tsuyochi Yamauchi, der im Orchester der Jungen Philharmonie Würzburg quasi groß geworden ist und sich bis zum ersten Pult und dort zum Konzertmeister entwickelt hat. Im zweiten Konzertteil steht dann als „Klassiker“ der Romantik Robert Schumanns
4. Sinfonie d-Moll op.120 in der Fassung von 1851 auf dem Programm.

16 Jahre junger Solist

Tsuyochi Yamauchi – Jahrgang 1997 – erhielt seinen ersten Violinunterricht bereits im Alter von drei Jahren in Japan. Mit fünf Jahren spielte 1. Violine im Junior Orchestra in Japan. 2003 folgte dann Violinunterricht beim Herrn Max Speermann an der Hochschule für Musik Würzburg, wo er mit nur neun Jahren ins dortige Pre-College aufgenommen wurde. Seine schulische Ausbildung absolvierte er seit 2007 am Röntgen-Gymnasium Würzburg.

Mehrfacher Preisträger

Tsuyoshi Yamauchi ist mehrfacher Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u. a. 1. Preisträger beim internationalen Wettbewerb in Zell an der Pram 2008 mit dem Paganini-Sonderpreis und 2. Preisträger auf Bundesebene im Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2013. Auch wirkte er mehr in der Jungen Philharmonie Würzburg und im Bezirksjugendorchester Hammelburg als Konzertmeister mit. Seit 2012 ist er Mitglied im Bundesjugendorchester. Daneben nahm er erfolgreich an Meisterkursen bei den Professoren Thomas Brandis, Rainer Kussmaul, Sherban Lupu, Michał Grabarczyk, Petru Munteanu und bei Professorin Coosje Wijzenbeek teil.

Festmarsch für großes Orchester

Zum Richard-Strauss-Jahr steuert die Junge Philharmonie Würzburg als ihren Beitrag dessen op.1 – ein Festmarsch für großes Orchester – bei, den der Komponist im jugendlichen Alter von zwölf Jahren komponierte. Über den russischen Komponist Alexander Glasunow wurde gesagt, für die jungen Leute sei er so etwas wie ein altslawischer Schrank unter anderen Großstadtmöbeln. Auch heute noch haben selbst Musikkenner Schwierigkeiten, Kompositionen Glasunows zu benennen. Seine neun Sinfonien, die umfangreiche Kammermusik und die Bühnen- und Chorwerke sowie die vielen sonstigen Orchesterkompositionen sind in der Öffentlichkeit wenig präsent. Eine Ausnahme macht sein Violinkonzert, das im Mittelpunkt des ersten Programmteils steht.

 

Banner2
Topmobile2