„Brennende Hoffnung“ – Würzburg zur Zeit des 2.WK
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Würzburg erleben
3. November 2014

Symbolbild Würzburg
Ein Dank unseren Fans
Wie so oft wurden wir von einem unserer Fans auf etwas in Würzburg aufmerksam gemacht, wovon wir wieder gar nichts wussten. Darüber freuen wir uns immer ganz besonders. Da unser kleines Team aus ziemlichen Online-Freaks besteht, geht so manches gedruckte Buch an unserer Wahrnehmung vorbei. Ein Dankeschön an unseren Fan, der uns einen Roman vorgestellt hat, der in Würzburg zur Zeit des 2. Weltkrieges spielt, und uns auch noch eine kurze Rezension zukommen hat lassen:
„Brennende Hoffnung“ – Kriegstage 1945
„Der historische Roman ‚Brennende Hoffnung‘ von Jürgen Hlinka schafft es, Geschichtliches mit Gefühlen und Emotionen zu vereinen, so dass man das Buch regelrecht verschlingt und nicht mehr weglegen möchte.
„Die Hölle auf Erden“ in Würzburg
Die Protagonistin, Maria Höffner, durchläuft die Hölle auf Erden und wird gleichzeitig von der Hoffnung aufrecht erhalten, ihre Lieben vielleicht irgendwann wieder zu sehen.
Die Handlung spielt zunächst in Würzburg, wobei der Leser einen Eindruck von der Stadt vor der Bombennacht 1945 erhält. Viele Schauplätze, Gassen und Sehenswürdigkeiten werden beschrieben und genau in die damalige Zeit eingeordnet. Einrichtungen Würzburgs, welche den Nationalsozialisten dienten, werden in ihrer Funktion detailliert erläutert.
Das letzte Drittel schildert die dramatischen Szenen im Jahre 1945, welche sich in Wertheim abspielten, dem Fluchtort Maria Höffners. Der Leser hat das Gefühl, selbst die dramatischen Szenen zu durchleben und bangt regelrecht mit der Hauptfigur. Erschreckend werden einem die Geschehnisse der damaligen Zeit vor Augen geführt und heben das verzerrte Weltbild der Nationalsozialsten hervor: Menschenleben haben keine Rolle gespielt, sofern sie der nationalsozialistischen Ideologie nicht entsprachen … und das erfährt auch Maria. Ich fand den Roman mittreißend, erschreckend, spannend und traurig – einfach ein MUSS für Bücherwürmer und Würzburg-Liebhaber!
Ein Gastbeitrag von einem Würzburg erleben-Fan
Über „Brennende Hoffnung“ und den Autor
Maria lebt mit ihrer Mutter und Schwester in Würzburg und will Kindererzieherin werden. Doch als ihr Vater zunächst an der Ostfront vermisst wird, nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung. Die Nacht, in der Würzburg zerbombt wird, ändert alles. Maria will nur noch zu ihrem geliebten Martin, dieser ist jedoch verschwunden. Dann ist auch noch die Gestapo hinter ihr her und sie begibt sich auf die Flucht.
Jürgen Hlinka wurde in Wertheim geboren. Das Buch ist eine Hommage an seine Mutter, die bis zu ihrem Tode unten ihren traumatischen Kriegserlebnissen litt. Außerdem soll das Thema unter den jungen Menschen niemals in Vergessenheit geraten, denn die Geschichte darf sich so nicht wiederholen.
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