Notunterbringung von 80 Asylbewerbern am Heuchelhof

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Würzburg erleben

4. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Bereits Mitte der Woche erwartet

Nach der Unterbringung bei den Erlöserschwestern Ende Oktober (48 Asylbewerber aus der Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf), der Notaufnahme in der Gemeinschaftsunterkunft Würzburg Anfang vorletzter Woche (rund 100 Asylbewerber aus Oberbayern kamen letzten Montag und Dienstag) und vor dem Zuzug weiterer 90 Asylbewerber aus Oberbayern am Samstag den 25.10. hatte die Regierung von Unterfranken kurzfristig das Aula-Gebäude des ehemaligen Technikums am Heuchelhof als weitere Notunterbringung hergerichtet. Als solches wird diese Notunterbringung auch von der Regierung von Unterfranken betrieben.

Rotes Kreuz kümmert sich

Die Verpflegungsausgabe am Technikum übernimmt im Auftrag der Regierung ein privater Caterer. Die Einrichtung mit Betten und notwendiger Innenausstattung hatte dankeswerterweise im Auftrag der Regierung letzten Donnerstag das Bayerische Rote Kreuz (Kreisverband Würzburg) übernommen. Das Rote Kreuz organisiert seit Sonntag vor Ort auch eine eventuell notwendige ergänzende Bekleidungsausgabe.

Kostenträger Freistaat Bayern

Derzeit stellt die Regierung von Unterfranken am Technikum ergänzende sanitäre Einrichtungen, eine regelmäßige Anlaufstation für medizinische Behandlungen bzw. Sprechstunden sowie einen nächtlichen Wachdienst (gleichzeitig als Ansprechstelle für Notfälle) sicher. Diese Maßnahmen sollen noch ab morgen anlaufen. Kostenträger ist allen Fällen der Freistaat Bayern.

Danksagung an alle Helfer und Helferinnen

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer dankt nochmals allen mithelfenden Organisationen für ihren außerordentlichen unterstützenden Einsatz bei der Bewältigung der aktuellen Asylproblematik: „Mein Dank gilt namentlich dem Bayerischen Roten Kreuz, das sowohl am Technikum am Heuchelhof als auch bei der Verpflegungsausgabe in der Gemeinschaftsunterkunft Würzburg wertvolle unterstützende Hilfe leistet. In meinen Dank schließe ich aber auch die vielen ehrenamtlichen Unterstützer und Spender gerne ein, erzeugt doch gerade auch die neue Notunterkunft am Heuchelhof eine große Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung. Danken möchte ich aber auch der Caritas. Diese leistet bereits seit Jahren in der Gemeinschaftsunterkunft Würzburg, also direkt vor Ort, durch dauerhaftes Engagement einen wichtigen Beitrag etwa bei der Asylsozialberatung. Die Caritas ist nun auch beim Technikum am Würzburger Heuchelhof aktiv. Danken möchte ich aber auch ausdrücklich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hier momentan Außerordentliches leisten“.

Austausch zwischen Regierung und Organisationen

Die Regierung von Unterfranken betont, dass es ihr wichtig ist, sowohl die Bevölkerung als auch die sozialen und caritativen Einrichtungen rechtzeitig in die Aufbau- und Ablaufplanungen für die Notunterbringungen mit einzubinden. Der regelmäßige und gegenseitige Austausch zwischen Regierung und allen Helferorganisationen ist wichtig. Regelmäßig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung daher vor Ort und in Kontakt mit den sozialen und caritativen Einrichtungen.

Unterkunft: Aula des Technikums am Heuchelhof

Nachdem vorletzten Dienstag die grundsätzliche Entscheidung für die Aula des Technikums am Würzburger Heuchelhof als kurzfristig machbare Notunterbringung gefallen war – eine Liegenschaft, die vom Bischöflichen Stuhl zu diesem Zweck dankeswerterweise auch ausdrücklich zur Anmietung angeboten war – wurde daher nach weiteren organisatorischen Abklärungen noch am vorletzten Donnerstag (23.10.2014) die Öffentlichkeit und alle unmittelbaren beteiligten Organisationen (Diözese Würzburg, Caritas, Stadt Würzburg, Bayerisches Rotes Kreuz) über die anstehende und dann durchgeführte Belegung mit Asylbewerbern ab letzten Freitag informiert. Entsprechend informiert wurde letzten Donnerstag auch Domkapitular Clemens Bieber und ein ergänzendes Engagement der Caritas vor Ort von uns ausdrücklich begrüßt. Untergebracht wurden dann letzten Freitag tatsächlich von ursprünglich geplanten 60 zunächst nur rund 40 Personen.

Erneut 80 Flüchtlinge

Die Regierung von Unterfranken erwartet im Wege der Notunterbringung allerdings erneut um die 80 neue Asylbewerber aus Oberbayern, die ebenso zunächst in der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg für wenige Tage bis zur weiteren Verteilung untergebracht werden sollen.

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