Fahrplanänderungen der WVV für Studenten

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Würzburg erleben

5. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Semesterticket: Studierendenvertretung noch nicht zufrieden

Die Studierendenvertretung ist zum neuen Semester mit der WVV in Gespräche getreten und die WVV hat für die Studenten praktische Änderungen am Fahrplan vorgenommen. Die WVV habe sich laut der Studierendenvertretung sehr kooperativ gezeigt. Ab 10. November treten Änderungen auf den Linien 7, 34, 114 und 214 in Kraft, die den Studierenden helfen und die überfüllten Busstrecken entlasten. Dennoch fordert die Studierendenvertretung: „Wir zahlen mehr Geld, dafür wollen wir mehr Leistung!“, und erklärt die Verhandlungen für noch nicht beendet.

Die Veränderungen im Überblick:

  • Die Linie 7 wird von Montag bis Freitag zum Hubland verlängert und so getaktet, dass sie Studierende der Zellerau rechtzeitig zum Veranstaltungswechsel zur vollen Stunde zum Universitätszentrum hin- und zurückbringt. (Der neue Busfahrplan der Linie 7.)
  • Die Line 34, sowohl von Heidingsfeld, als auch von Lengfeld/Gerbrunn kommend, wird neu getaktet, dass auch sie in der Veranstaltungspause um die volle Stunde das Universitätszentrum, sowie den Wittelsbacherplatz anfährt und die Studierenden von dort wieder in die Stadtteile bringt. (Der neue Busfahrplan der Linie 34.)
  • Die Linie 114 wird künftig an der Hublanduni wenden und dadurch den Korridor zum Wittelsbacherplatz intensiver bedienen können. (Der neue Busfahrplan der Linie 114.)
  • Die Linie 214 wird im Gegenzug zum Sanderheinrichsleitenweg verlängert, damit Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften einen Direktweg vom Bahnhof zum Hochschulstandort haben. (Der neue Busfahrplan der Linie 214.)

Studierendenvertretung und WVV zeigen sich partnerschaftlich

Für andere Fahrgäste entsteht durch die Änderungen kein Nachteil, zumal die Auslastung der Linien 7 und 34 sich nach Angaben der WVV in Grenzen hielt. Auch auf die Belange der Schüler wurde eingegangen, womit die Fahrten um 8.00 Uhr und 13.00 Uhr ausgenommen sind. Die Erweiterung der Linie 7 entlastet obendrein die Straßenbahn sowie die Linien 10 und 14. Mit 12 Minuten Fahrzeit zwischen Sanderring und Universitätszentrum ist sie damit der schnellste Anschluss ans Hubland.

Studenten und WVV sollen profitieren

„Der bisher erreichte Standpunkt ist eine gute Zwischenlösung, aber kostenneutrale Verbesserungen können nur der erste Schritt sein“, erklärt Niklas Nadim Dehne von der Studierendenvertretung und ergänzt, warum das so ist: Die WVV erhält jährlich so rund vier Millionen Euro von den Studierenden. Dieser Betragt kommt dadurch zustande, dass alle circa 30.000 Studierenden der Würzburger Hochschulen pro Jahr 118,80 Euro an die WVV zahlen. So steige deren Gewinn mit jedem weiteren Beitragszahler. Allein im letzten Jahr machte das einen Anstieg des WVV-Umsatzes in Höhe von rund 180.000 Euro aus. Dem standen aber nur Gegenleistungen – in Form von Verstärkerfahrten zur Entlastung der heillos überfüllten Fahrtstrecken – in Höhe von 35.000 Euro entgegen. Dehne betont: „Das Semesterticket ist eine wichtige Errungenschaft und beide Seiten sollen davon profitieren.“ Was aber nicht sein könne, so Dehne weiter, ist, dass zusätzlichem Geld keine weiteren Leistungen entgegenstehen.

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