Neue Azubis der Uni begrüßt
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Würzburg erleben
5. November 2014

Symbolbild Würzburg
Nicht nur Studenten an der Uni
An der Universität kann man nicht nur studieren, sondern auch verschiedene Berufsausbildungen absolvieren. Die neuen Auszubildenden des Jahres 2014 wurden nun von Unikanzler und Personalrat im Senatssaal begrüßt.
Bibliothekar, Chemie-, Physik- oder Biologielaborant, Gärtner, Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker oder Elektroniker: Unter anderem diese Berufsausbildungen sind an der Universität Würzburg möglich. (Selbstverständlich stehen diese Ausbildungen auch Frauen offen, obwohl hier nur die männlichen Berufsformen genannt sind.)
50 Azubis an der Uni
50 Auszubildende gibt es derzeit an der Uni, 13 davon haben im Jahr 2014 angefangen. Die Neuen waren am Freitag, 31. Oktober, von Unikanzler Uwe Klug und dem Personalrat zur offiziellen Begrüßung in den Senatssaal der Sanderring-Uni eingeladen.
In der Fachinformatik: Tim Ehrenfels
Mit dabei: Tim Ehrenfels aus Urspringen im Landkreis Main-Spessart. Er ist seit September Azubi im Rechenzentrum. Der 16-jährige hat bei mehreren Praktika festgestellt, dass die Fachinformatik genau der Bereich ist, in dem er arbeiten will. Durch die Agentur für Arbeit wurde er dann auf die Universität als Ausbildungsplatz aufmerksam. „Ich durchlaufe jetzt nach und nach alle Bereiche im Rechenzentrum, von der Multimedia-Abteilung bis zur Beratungsstelle“, sagt er. Seine Entscheidung für diesen Beruf und für die Uni bereue er nicht – ganz im Gegenteil.
Im Chemielabor: Ann-Kathrin Lenz
Ann-Kathrin Lenz kommt aus der Nähe von Hof und ist nach Würzburg gezogen, weil sie Chemielaborantin werden will. „Bei uns in der Gegend gibt es nicht so viele Möglichkeiten in dieser Branche“, sagt die 20-Jährige. Sie konnte schon im Gymnasium mit Naturwissenschaften weitaus mehr anfangen als mit anderen Fächern. Ein Praktikum in der Chemie an der Uni Erlangen-Nürnberg hat sie dann in ihrer Berufswahl bestärkt. Seit September ist sie nun in Würzburg Azubi im Arbeitskreis von Chemie-Professor Christoph Lambert und zeigt sich mit ihrer Wahl sehr zufrieden.
Im Galopp durch die Uni-Geschichte
Kanzler Uwe Klug und Personalratsvorsitzender Joachim Gödel begrüßten die jungen Leute und wünschten ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung. Der Kanzler nahm die Auszubildenden in einer kurzen Präsentation mit auf einen „Galopp durch die Geschichte“ der Universität und erzählte ihnen andere wissenswerte Dinge über die Uni – unter anderem, dass hier inzwischen fast 28.000 Studierende eingeschrieben sind.
Im Personalrat: Jugend und Auszubildende
Danach stellte sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung im Personalrat der Uni vor. Sophie Bender, Carolin Christ und Nicolas Hofbauer wiesen die Neuen darauf hin, dass die Vertretung – neben den direkten Ausbildern – ebenfalls eine Anlaufstelle ist, wenn es im Lauf der Ausbildung Unklarheiten oder Schwierigkeiten gibt. Die Gleichstellungsbeauftragte Adelgunde Wolpert präsentierte sich ebenfalls als Ansprechpartnerin für Fragen der Gleichstellung.

