Sternsinger sammeln 1,4 Millionen Euro

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Würzburg erleben

5. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

8.5000 Sternsinger/innen in 702 Gemeinden

Die rund 8.500 Sternsingerinnen und Sternsinger in der Diözese Würzburg haben bei der Dreikönigsaktion 2014 erneut einen beeindruckenden Erfolg erzielt und ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Genau 1.377.928,05 Euro brachten die Kinder und Jugendlichen in 702 Gemeinden des Kiliansbistums an den Tagen um Dreikönig 2014 zusammen, teilte das Kindermissionswerk in Aachen mit.

Über 30.000 Euro mehr als im Vorjahr

Die Würzburger sammelten damit über 30.000 Euro mehr als im Vorjahr, als 1.342.923,66 Euro zusammenkamen. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann freute sich über das eindrucksvolle Spendenergebnis und lobte das große Engagement der Sternsinger für Kinder in Not. Das Motto der Sternsingeraktion 2014 hieß „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“. Das bisherige Rekordergebnis im Bistum Würzburg aus dem Jahr 2005 mit über 1,7 Millionen Euro liegt in der Tsunami-Katastrophe in den Ländern Südostasiens begründet.

Kindermissionswerk unterstützt Not leidende Kinder

In den 27 deutschen Diözesen sammelten die Sternsinger mit 44,5 Millionen Euro noch einmal 700.000 Euro mehr als im Vorjahr. 11.075 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen nahmen an der Aktion teil und erzielten das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Träger der Aktion, danken allen Sternsingern und Begleitenden für dieses große Engagement. Mit den 44,5 Millionen Euro kann das Kindermissionswerk im kommenden Jahr Projekte und Hilfsprogramme für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.

2442 Projekte gefördert

Im Jahr 2013 wurden mit dem Geld, das die Sternsinger sammelten, 2442 Projekte in 109 Ländern gefördert. 177 Projekte entfielen auf Mittel- und Osteuropa, 830 Projekte waren in Afrika und dem Nahen Osten. In Lateinamerika wurden 739 Projekte unterstützt, in Asien und Ozeanien 696. In Würzburgs tansanischem Partnerbistum Mbinga wurden ein Krankenwagen für das Krankenhaus in Litembo und die Erneuerung der dortigen Mutter-Kind-Station mitfinanziert. Die Förderung der Bildung nahm mit 1165 Projekten den größten Anteil ein. Bildung ist meist der Schlüssel für die Zukunft der Jungen und Mädchen in ärmeren Ländern. Darüber hinaus wurden unter anderem 226 Gesundheitsprojekte, 168 Maßnahmen zur Ernährungssicherung und 22 Nothilfeprojekte gefördert.

Größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 901 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 67.000 Projekte für Kinder in den Ländern der so genannten Dritten Welt unterstützt. Das bislang höchste Ergebnis hatten die Sternsinger 2005 erzielt. Unter dem Eindruck der damaligen Tsunami-Katastrophe hatten sie 47,6 Millionen Euro gesammelt.

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