Vortragsreihe Psychoanalyticum
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Würzburg erleben
11. November 2014

Symbolbild Würzburg
Von Studierenden organisiert
Eine Einführung in die Psychoanalyse bietet eine von Studierenden initiierte und organisierte Vortragsreihe. Ziel ist es, wissenschaftliche Diskurse um den der Psychoanalyse zu erweitern und damit deren Bedeutung für die akademische Landschaft zu betonen. Start ist am kommenden Donnerstag.
Immer seltener werdende Lehre
Sie sind Studierende der Philosophie, der Bildungswissenschaft und der Psychologie an der Universität Würzburg und haben sich zum Ziel gesetzt, die Psychoanalyse interdisziplinär zu beleuchten und diese einem größeren Publikum näher zu bringen. Zu diesem Zweck haben sie eine Vortragsreihe organisiert, in deren Mittelpunkt die Tradition der Lehre der Psychoanalyse steht – eine Lehre, die, wie sie sagen, „nicht nur an psychologischen, sondern auch an pädagogischen und sonstigen humanwissenschaftlichen Instituten in Deutschland immer seltener zu finden ist“.
Vorträge und anschließende Diskussionsrunde
Die Vortragsreihe richtet sich als „Einführung in die Psychoanalyse“ sowohl an Studierende der Universität und der Fachhochschule Würzburg, als auch an alle, die sich für die Psychoanalyse als psychologische Metatheorie, klinisches Psychotherapieverfahren oder Kulturwissenschaft interessieren. Im Anschluss an die etwa einstündigen Vorträge wird Zeit für Fragen und Diskussionen gegeben.
Wissenschafts-Praxis-Transfer
Neben „klassischen“ Themen werden auch Grenzgebiete der Psychoanalyse, wie zum Beispiel Philosophie, Psychoanalytische Pädagogik, Bioenergetische Analyse und Gestalttherapie thematisiert. Erfahrene Psychoanalytiker bereichern als Experten mit Beispielen aus ihrer therapeutischen Praxis die Vortragsreihe und garantieren einen Wissenschafts-Praxis-Transfer.
Zeit und Ort
Die Vorträge finden ab Donnerstag, 13. November, zweiwöchentlich jeweils donnerstags um 20.00 Uhr im Psychologischen Institut am Röntgenring 10 (Seminarraum 219) statt.
Das Programm
13. November: „Gestalttherapie. Das wilde Kind der Psychoanalyse“ (Pierre-Carl Link, B.A. Philosophie&Religion/ Pädagogik, Heilpraktiker für Psychotherapie, Gestalttherapeut i. A.)
27. November: „Borderline-Organisation. Eine klinische Beschreibung“ (Dipl.-Psych. Esther Horn, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, leitende Psychologin der Tagesklinik der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart)
11. Dezember: „Psychoanalytiker im Fokus: Erich Fromm“ (Alexander Schubmann, B.Sc. Psychologie)
15. Januar 2015: „Borderlinestörungen und narzißtische Störungen“ (Dipl.-Psych. Erich Limmer, Psychoanalytiker, Leiter des Instituts für Psychoanalyse Würzburg & Dipl.-Psych.´in. Doris Wirth-Limmer, Kinder- und Jugendpsychoanalytikerin)
5. Februar 2015: „Psychoanalyse und Wahrheit“ (Prof. em. Dr. Günther Bittner, Psychoanalytiker. ACHTUNG: Dieser Vortrag findet in Kooperation mit dem Würzburger Philosophicum im Zentrum für Innere Medizin (ZIM), Haus A3, 2. Stock, Seminarraum A3+2.302 statt!)
Organisiert haben die Vortragsreihe die Studierenden Alexander Schubmann, Max Walter Kinninger und Pierre-Carl Link. Unterstützt wird die Reihe unter anderem von dem Privatdozenten Dr. Thomas Bohrer als Leiter des Würzburger Philosophicums des Universitätsklinikums.

