Baskets U19 enttäuschte in München die Trainer

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Würzburg erleben

13. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Enttäuschender Auftritt in München

Zwei Wochen nach dem ersten Saisonsieg hat die U19 der s.Oliver Baskets Akademie ihr Trainerteam mit der bisher schlechtesten Saisonleistung enttäuscht. Beim Team Basket München Nord kam die Würzburger NBBL-Auswahl am Sonntag mit 90:56 (42:27) unter die Räder. Topscorer der Partie war Münchens britischer Aufbauspieler Liam Carpenter mit 16 Punkten. Für die Unterfranken punkteten Tobias Weigl mit 15 und Marc Götzinger mit 13 Zählern zweistellig.

Schlechteste Leistung seit langem

Der Weg in die Dachauer Straße in München war an einem wunderschönen Sonntag noch ohne Probleme zurückgelegt worden. Doch das anschließende Spiel könnte man als ein einziges Riesenproblem beschreiben: „Das war wirklich die schlechteste Leistung, die ich bisher vom Team gesehen habe. Auch die drei Spieler, die noch zu Beginn der Woche bei der U18-Nationalmannschaft vorgespielt hatten, haben nicht überzeugt,“ ärgerte sich Co-Trainer Gerrit Dworok noch zwei Tage nach dem Spiel.

Ein Sieg, und alles läuft schief

Nicht, dass man in Münchens Norden nicht verlieren darf. Die bayerischen Hauptstädter spielten ein hervorragendes Spiel mit herausragender Intensität. Dass sich die Würzburger Jungs allerdings nicht einmal kämpferisch dagegen stellten, ist für die Coaches unverständlich: „Unsere Befürchtung hat sich bewahrheitet: Ein Sieg und die Jungs denken, alles läuft von selbst. Aber das ist nicht so, wir kämpfen um den Klassenerhalt!“ warnt Cheftrainer Christoph Horzella.

Nur 5 Minuten konzentriert

Die Akademiker waren nur im dritten Viertel fünf Minuten in der Lage, eine engagierte Verteidigung aufs Parkett zu legen. In dieser Phase kamen die Mainfranken auf neun Punkte an München heran, ließen dann aber ab Minute 25 die Zügel wieder fahrlässig schleifen. Das aus Würzburger Sicht desolate Ergebnis war dann auch – betrachtet man die Partie insgesamt – durchaus repräsentativ für die gezeigten Leistungen beider Teams. Ein konzentriertes Auftreten und vierzig Minuten Engagement auf Würzburger Seite könnten dazu beitragen, das Rückspiel im neuen Jahr spannender und ausgeglichener zu gestalten.

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