Engagement aus Überzeugung: Tschechische EVS-Freiwillige Marie Nálepová

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Würzburg erleben

14. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Für ein Jahr in der Ackermann-Gemeinde

Marie Nálepová ist 27 Jahre alt und die neue Europäische Freiwillige (European Voluntary Service, EVS) der Ackermann-Gemeinde und der Aussiedler- und Vertriebenenseelsorge der Diözese Würzburg. Sie ist die dritte Tschechin, die im Rahmen des EVS für ein Jahr nach Würzburg kommt.

Interesse für deutsche Demokratie

Nálepová ist im ehemaligen Sudetenland in Krnov/Jägerndorf geboren. Sie studierte Politikwissenschaft und Europäische Studien und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Ihre Bindung zu Deutschland hat viel mit ihren Wurzeln zu tun. „Die Eltern meiner Großmutter waren deutsch und tschechisch. Außerdem ist meine Mutter Deutschlehrerin. So kam ich schon früh mit der Sprache Deutsch in Berührung“, erzählt sie. Besonderes Interesse hat die Politikwissenschaftlerin an der deutschen Demokratie und dem Parlamentarismus. Sowohl in ihrer Bachelor- als auch in ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit diesen Themen. Deutschland lernte sie während ihres Auslandssemesters in Jena und in ihrer Zeit als Internationale Parlamentsstipendiatin des Deutschen Bundestags besser kennen.

Würzburg, die schönste Stadt Deutschlands

Die Stelle als EVS war auf der Internetseite ihres Instituts an der Universität ausgeschrieben. Zwei Dinge seien entscheidend gewesen für ihre Entscheidung sich zu bewerben, erzählt Nálepová. „Würzburg habe ich in den vergangenen Jahren regelmäßig besucht. Die Stadt ist für mich eine der schönsten Deutschlands.“ Außerdem habe sie im Bereich der Aussiedler- und Vertriebenenseelsorge bereits Erfahrungen gemacht. Jedes Jahr findet in ihrer Heimatstadt die tschechisch-deutsch-polnische Woche statt, in der viele ehemalige Bewohner Jägerndorf besuchen. Dabei finde ein großer politischer und kultureller Austausch statt. „Es ist sehr schön, dass ich hier in Würzburg diese Erfahrungen einbringen kann“, sagt Nálepová.

Pressemitteilung der Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg

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