Großbrand in Stetten: Erhitztes Fett als Brandursache ermittelt

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20. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Ermittlungen gegen 21-Jährigen

KARLSTADT, OT STETTEN, LKR. MAIN-SPESSART. Nach dem Brand eines kombinierten Wohn- und Bürogebäudes Ende Oktober führten die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg jetzt zu ersten Ergebnissen. Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen war erhitztes Fett auf einer Kochstelle für den Ausbruch des Brandes ursächlich. Gegen einen 21-Jährigen wird jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus

Wie bereits berichtet, war der Brand am 27.10. gegen 11:15 Uhr in der Brückbergstraße bei der Integrierten Leitstelle gemeldet worden. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war rasch vor Ort, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass die erste Etage und das Dachgeschoss des Gebäudes komplett zerstört wurden. Zwei Männer im Alter von 21 und 33 Jahren mussten vom Rettungsdienst behandelt und in Krankenhäuser gebracht werden, weil sie Rauchgase eingeamtet hatten.

Sachschaden von 200.000 Euro

Die Löscharbeiten der Feuerwehr haben sich noch bis in die Nachmittagsstunden hingezogen. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass der 21-jährige Verletzte, der auch Bewohner eines Zimmers in dem Gebäudes war, Fett in einer Pfanne erhitzt hatte, welches sich letztlich entzündete. Der Sachschaden wird weiterhin auf 200.000 Euro geschätzt.

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