Würzburgs Haushalt – Was will die ZfW?
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Würzburg erleben
20. November 2014

Symbolbild Würzburg
Geld für den Bahnhof – schon jetzt
Wie viel Geld gibt Würzburg im nächsten Jahr aus – und für was eigentlich? Am 20. und 21.November finden im Stadtrat die Haushaltsberatungen statt. Davor haben sich die einzelnen Fraktionen zusammengesetzt und eigene Schwerpunkte gesetzt.
Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft „Zukunft für Würzburg“, Wolfgang Baumann, teilt mit, dass der Haushalt für 2015 „nicht allein auf das zugegebenermaßen große Ziel Konversion der Leighton Barracks und die Landesgartenschau 2018“ ausgerichtet sein darf. Dennoch wird die ZfW diese Punkte im Haushalt „selbstverständlich“ mittragen.
Daneben ist es den beiden Stadträten wichtig, „die Weichen für den Bahnhofsausbau schon heute zu stellen“. Hierfür fordern sie Mittel für die Sanierung des Bahnhofumfelds, für einen Platz für die Fernbusse, für Parkplätze sowie für die Nutzung des Areals hinter dem Bahnhof ein. Hierfür soll auch ein Gutachten erstellt werden, das die Nutzungsberechtigungen und –arten aufschlüsselt. Baumann schreibt, dass „nicht weitere Jahre verschlafen werden sollen“.
Siligmüller-Brücke soll kommen
Mittel für die Renovierung von Straßen und Brücken sind nach Auffassung der ZfW „voll umfänglich zu beschließen.“ Dazu solle die Siligmüller-Brücke als Verbindung zwischen Innenstadt und dem Gelände der Landesgartenschau dringend errichtet werden. Hierfür fordern sie eine Aufstockung der im Haushalt eingestellten Mittel.
Eine weitere Erhöhung der geplanten Mittel fordert die Wählergemeinschaft für die Sanierung der Würzburger Schulen – so sei der „Renovierungsbedarf unabweislich“. Daneben sind die beiden Stadträte für einen Neubau des Nautilands – sofern die geplanten Kosten eingehalten werden können. Längerfristig setzt sich die ZfW für ein Eisstadion in Würzburg ein.
Das sind die Stadträte der ZfW, Christiane Kerner und Wolfgang Baumann.

