Würzburgs Haushalt – Was wollen die Grünen?

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Würzburg erleben

20. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Klimaschutz, Klimaanpassung und Stadtgrün

Wie viel Geld gibt Würzburg im nächsten Jahr aus – und für was eigentlich? Am 20. und 21.November finden im Stadtrat die Haushaltsberatungen statt. Davor haben sich die einzelnen Fraktionen zusammengesetzt und eigene Schwerpunkte gesetzt.

Die Fraktion legt ihre Schwerpunkte im Würzburger Haushalt auf ihre traditionellen Themen. Es geht um „Klimaschutz, Klimaanpassung und Stadtgrün“.  Daneben werden einzelne Verbesserungen bei den Punkten Radwege, Schulen und Inklusion, sowie Kultur, Soziales und Sport gefordert. Für ihre Ziele fordert die Fraktion im Haushalt an vielen Stellen mehr Geld.

100.000 Euro mehr für Klimazentrum

Die Grünen wollen, dass das schon beschlossene Klimaschutzkonzept umsetzbar wird – und unterstützen deshalb einen interfraktionellen Antrag zur Steigerung der Mittel um knapp 100.000 Euro. Damit solle das neu zu schaffende Klima- und Energiezentrum seine Arbeit beginnen können. Dazu wollen sie das Projekt Energielotsen sowie die Lärmminderungsplanung, die beide im Haushalt aufgeführt sind, durchsetzen.

Für 400.000 Euro jährlich sollen in den kommenden drei Jahren so genannte Grünvernetzungen“ zwischen dem Gelände der Landesgartenschau und den angrenzenden Grünflächen geschaffen werden. Hierzu gehört laut Pressemitteilung der Fraktion auch eine Grünachse in die Innenstadt. „Eine nachhaltige Schaffung und Vernetzung von Grünanlagen ist doch das eigentliche Ziel der LGS“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Patrick Friedl. Auch dieser Antrag wird interfraktionell gestellt.

30.000 Euro für Bäume

Die Mittel für Baumpflanzungen und den Unterhalt des öffentlichen Grüns sollen zudem um 30.000 Euro aufgestockt werden. Und 100.000 Euro jährlich möchte die Fraktion für die Maßnahmen zum Gewässerschutz und der Renaturierung der Pleichach aufwenden. Das Gelände unterhalb der Festung soll anlässlich des 50.Jubiläums der Städtepartnerschaft mit einem „Mwanza-Partnerschaftsgarten ergänzt werden“, schreibt Pilz.

Die bisherigen Ansätze zur Förderung des Radverkehrs sehen die Grünen positiv. „Für 2015 und die Folgejahre wollen die Grünen den allgemeinen Radwegeetat um je 700.000 Euro auf jeweils 1.000.000 Euro aufstocken“, so die Pressemitteilung. Daneben wollen die Grünen weitere Verkehrsprojekte, wie die Löwenbrücke, aus diesem Haushalt finanzieren.

Kürzungen bei Schulsanierungen rückgängig machen

Die im vergangenen Jahr beschlossenen Kürzungen zur Sanierung naturwissenschaftlicher Fachräume möchten die grünen wieder rückgängig machen. Hierfür wären 250.000 Euro pro Jahr notwendig. Sollten sich bei den Haushaltsberatungen noch Spielräume ergeben, ist die Fraktion der Ansicht, dass die Mittel für Schulsanierungen erhöht werden sollten.

Für den Aktionplan „Inklusion“ beantragen die Grünen-Stadträte insgesamt 250.000 Euro, über deren Verwendung dann unter Beteiligung des Behindertenbeirates und –beauftragten entschieden werden soll.

Das sind die Stadträte der Fraktion der Grünen

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