1. Campus Slam – Zwei Sieger und eine tolle Spende

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Würzburg erleben

21. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Voller Erfolg vor ausverkauftem Audimax

Der Campus Slam am 19.11.2014 im Audimax der Neuen Universität war ein voller Erfolg! Beim Campus Slam der Universität Würzburg traten Forscher und Dichter mit ihren Texten gegeneinander an. Der Literaturwissenschaftler Julien Bobineau und der Profi-Slammer Marvin Ruppert sind die Sieger des Abends. Organisiert wurde der Wettbewerb von Studierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Die Eintrittsgelder und zusätzlichen Spendeneinnahmen in Höhe von 2.164,54 Euro gehen an „Menschenskinder e.V.“, der psychisch kranke Kinder und Jugendliche in Würzburg und Unterfranken unterstützt.

Campus Slam – Poetry meets Science

Poetry Slam kennt jeder: Autoren tragen eigene, kurze Texte auf der Bühne vor und wetteifern um die Gunst der Zuhörer. Ein Science Slam bedient sich des gleichen Prinzips – übertragen auf die Wissenschaft. Forscher stellen dabei ihre aktuellen Projekte vor; möglichst kurz, möglichst verständlich und im Idealfall auch noch unterhaltsam.

Beim 1. Würzburger Campus Slam trafen die beiden Wettbewerbe zum ersten Mal aufeinander: Beim „Campus Slam – Poetry meets Science für den guten Zweck“ im ausverkauften Audimax der WiWi-Fakultät traten Poetry und Science Slammer gegeneinander an und suchten ihren Sieger. Mit dabei waren Slam-Profis, Wissenschaftler, Studierende sowie Ehemalige der Universität Würzburg. Durch den Abend führten mit viel Charme und Humor unsere beiden Würzburger Leonard Landois und Christian Papay, die Gründer von „Würzburg erleben“.

Die Slammer

Für den Poetry Slam gingen die drei Profi-Slammer Christian Ritter, Pauline Füg und Marvin Ruppert sowie der Student Thomas Röper an den Start. Teilnehmer des Science Slams waren die Wissenschaftler Dr. Matthias Beyer, Julien Bobineau, Prof. Dr. Rainer Thome und der Student Florian Steinbichl.
Die Poetry Slammer unterhielten das Publikum mit selbst verfassten lustigen, pointenreichen und hintergründigen Texten. Durchsetzen konnte sich in dieser ersten Runde mit einem knappen Vorsprung Marvin Ruppert.

Die Vorträge der Science Slammer waren nicht weniger unterhaltsam. Die Zusammensetzung von Kunststoffen, das Analysieren von französischen Gedichten, die Entwicklung der Informationstechnologie oder Narzissmus im Facebook-Zeitalter — die zweite Runde bot ebenfalls ein spannendes Programm. Das anschließende Voting konnte der Geisteswissenschaftler Julien Bobineau für sich entscheiden.

Poetry oder Science? – Beides!

Im Finale kam es zur Entscheidung — Poetry gegen Science. Doch das Publikum war von der Geschichte über Beziehungsratschläge im ICE, die sich letztlich gegen den „Ratgebenden“ (Marvin Ruppert) wendeten, und der Vorstellung des Dissertationsthemas von Julien Bobineau gleichermaßen beeindruckt, so dass sich die beiden Moderatoren kurzerhand entschlossen, zwei Sieger zu küren.

Organisiert von Studierenden

Organisiert haben den Campus Slam 16 Masterstudierende der Universität Würzburg, die das Projektseminar „Event- und Veranstaltungsmanagement“ besuchen – ein Angebot der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Ihre Ziele: Mehr Praxis ins Studium bringen und das mit einem wohltätigen Zweck verbinden.

Der Erlös geht an Menschenskinder e.V.

Ein geeigneter Adressat für diese Spende war auch schnell gefunden. Die Entscheidung fiel zugunsten des Vereins „Menschenskinder e.V.“, der psychisch kranke Kinder und Jugendliche in Würzburg und Unterfranken unterstützt. Die Eintrittsgelder und Spenden des Abends kommen der Inneneinrichtung des neu errichteten Therapiehauses zu Gute. Informationen zum Verein „Menschenskinder“ gibt es hier.

(Dieser Artikel beruht auf einer Vorlage der Organisatoren des Campus Slam. )

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