s.Oliver Baskets empfangen zum ersten Mal die Hamburg Towers
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Würzburg erleben
21. November 2014

Symbolbild Würzburg
Tip-Off zum vorletzten Heimspiel des Jahres am Samstag um 19 Uhr
Die s.Oliver Baskets bekommen Besuch aus dem hohen Norden: Am 11. Spieltag der ProA ist Liga-Neuling Hamburg Towers zum ersten Mal in Würzburg zu Gast. Das Spitzenspiel gegen den Tabellenfünften beginnt am Samstag um 19:00 Uhr in der voraussichtlich ausverkauften s.Oliver Arena: Im Vorverkauf und an der Abendkasse sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Der Livestream startet um 18:40 Uhr auf soliver-baskets.de/livestream und bei sportdeutschland.tv. Als Experte an der Seite von Kommentator Fabian Frühwirth feiert Ruben Spoden seine Premiere.
„Business as usual“
Selbstverständlich würde der 24-jährige Flügelspieler lieber mit dem Team auf dem Parkett stehen als vor dem Livestream-Mikrofon zu sitzen. Allerdings gehört Spoden neben Jeremy Dunbar und Stefan Jackson zu den drei Verletzten, auf die Doug Spradley seit längerer Zeit verzichten muss: „Business as usual“, sagte der Baskets-Headcoach am Donnerstag auf die Frage nach seinem aktuellen Lazarett. Am besten sieht es derzeit bei Jeremy Dunbar aus: „Ich hoffe, dass er noch diese Woche wieder ins Training einsteigt und nächste Woche vielleicht schon wieder spielen kann“, so Spradley.
Entwarnung bei Darren Fenn
Entwarnung gab es bei Kapitän Darren Fenn: Der Würzburger Topscorer ist nach seiner mit vier Stichen genähten Platzwunde über dem rechten Auge aus dem Spiel in Jena vor einigen Tagen wieder ins Training eingestiegen. Auf den Baskets-Center warten im Heimspiel am Samstag unter dem Korb einige starke Gegenspieler: Auf seiner Position sorgen bei den Hamburg Towers der bundesliga-erfahrene Michael Wenzl (2,10 Meter) und Robert Ferguson zusammen für rund 19 Punkte und 11 Rebounds pro Spiel.
Top-Scorer im Kader des ambitionierten Liga-Neulings, der sich unter der Führung der beiden Ex-Nationalspieler Pascal Roller und Marvin Willoughby im ersten Jahr in der ProA etablieren und mittelfristig in die Beko BBL aufsteigen will, ist Shooting Guard Will Barnes. Der 26-jährige ist für 14,8 Punkte pro Spiel gut, seine Kollege „Air Canada“ Terry Thomas steuert 10 Punkte und 5 Rebounds bei.
Für den Spielaufbau der Hansestädter zeichnet mit Bazoumana Kone (8,5 Punkte / 3,8 Assists) ein 23-jähriger Deutscher verantwortlich. Mit Daniel Hain, Benjamin Fumey und Vincent Kittmann hat Trainer Hamed Attarbashi darüber hinaus drei weitere erfahrene und starke deutsche Akteure in seiner Rotation, in der neun Spieler zwischen 14 und 27 Minuten durchschnittlich zum Einsatz kommen.
Auswärtsstarke Gegner
Die Nordlichter aus der einzigen Millionenstadt in der ProA gehören zu den auswärtsstärksten Mannschaften der Liga: Sie starteten mit vier Auswärtsspielen in die Saison, von denen sie drei gewinnen konnten. Seither haben sie ihre Bilanz in fremden Hallen auf vier Siege und zwei Niederlagen ausgebaut. Dabei ist der Tabellenfünfte – gemessen an der Punkteausbeute – mit 74,8 Zählern pro Spiel das offensiv schwächste Team auf den ersten zwölf Tabellenplätzen.
Vor allem von der Dreierlinie (29 Prozent Trefferquote) und bei den Freiwürfen (knapp 65 Prozent Trefferquote) liegen die Norddeutschen am unteren Ende der Statistik. Trotzdem haben sie sechs ihrer zehn Spiele gewonnen – fast immer dank einer starken Verteidigung: In vier ihrer sechs Siege hielten sie die Gegner auf 65 oder weniger Punkte.

