Was tun, wenn du im Internet gemobbt wirst?
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Würzburg erleben
21. November 2014

Symbolbild Würzburg
Das Internet vergisst nichts
Werden erst einmal verunglimpfende Bilder und fiese Beleidigungen über eine bestimmte Person im Internet verbreitet, ist es schwer, alle Inhalte endgültig zu löschen. Deswegen sollte man sich im Internet grundsätzlich vorsichtig bewegen. Insbesondere wenn man in Sozialen Netzwerken aktiv ist, sollten nicht zu viele persönliche Daten für jedermann zugänglich sein.
Was tun, wenn man im Internet gemobbt wird:
Beleidigende oder sogar bedrohliche E-Mails dürfen nicht toleriert werden. Kinder und Jugendliche sollten aber nicht direkt auf solche E-Mails oder SMS antworten, sondern Eltern und andere Vertrauenspersonen einbeziehen.
- Vertraut Euch Freunden oder Eltern an. Bei Schülern sollte auch unbedingt die Schule informiert werden
- Bewahrt Beweismaterial auf: Speichert die verbreiteten Bilder, Videos und beleidigende E-Mails und SMS
- Wendet euch in schwerwiegenden Fällen sofort an die Polizei und erstattet Anzeige
- Bilder und Videos, die ohne Erlaubnis des darin Gezeigten veröffentlicht werden, sollten immer wieder gelöscht werden. Die Löschung kann über den Netzwerk-Betreiber vorgenommen werden
- Auch so genannte Fake-Profile (die andere im Namen des Betroffenen erstellt haben) können so ebenfalls aus dem Netzwerk entfernt werden
Hinweis: Je nach Netzwerkbetreiber sind die Voraussetzung für das Löschen von Daten, Bildern oder ganzen Profilen unterschiedlich.
Schutz vor Cybermobbing:
- Gebe möglichst wenig Daten von dir im Internet preis. In Profilen von Sozialen Netzwerken niemals die vollständige Adresse oder die Handynummer angeben
- Stelle möglichst wenige Bilder und Videos von dir selbst ins eigene Profil ein
- Beim Anlegen deines Profils die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich prüfen
- Den Privatbereich nicht für jedermann freigeben
- Prüfe jede Freundschaftsanfrage
- Grundsätzlich solltest Du nur dem engsten Freundeskreis (also Personen, die du auch aus dem realen Leben gut kennst) diesen Bereich zugänglich machen
Diese Vorsichtsmaßnahmen schützen beispielsweise auch vor Phishing-Attacken oder Schadsoftware.
Weiterführende Informationen und Links:
Um auch den Lehrkräften eine Hilfe an die Hand zu geben, hier einige Tipps:
Quelle: www.polizei-beratung.de

