Weitere Unterkunft für Flüchtlinge angemietet

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Würzburg erleben

21. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Zahl der Flüchtlinge angewachsen

Die Lage in vielen Kriegs- und Krisengebieten auf der Welt hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch zugespitzt. Die Zahl der Menschen auf der Flucht ist stetig angewachsen und hat in der jüngsten Vergangenheit eine sprunghafte Entwicklung beschrieben.

Stadt Würzburg für Wohnraumversorgung zuständig

Der Freistaat Bayern hat in dieser Notsituation die Kommunen vor Ort, in die Aufgabe der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern mit eingebunden. Seit Anfang September 2014 ist die Stadt Würzburg deshalb auch in eigener Verantwortung für die Wohnraumversorgung und die Unterbringung dieser schutzsuchenden Menschen zuständig.

Weitere Unterbringungsmöglichkeit am Prager Ring

In verschiedenen Stadtteilen von Würzburg (z.B. Zellerau, Heidingsfeld, Grombühl, Dürrbachau) konnten bereits einige Gebäude und Wohnungen angemietet werden und den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt Würzburg hat unter der Adresse Prager Ring 2 nun eine weitere Unterbringungsmöglichkeit gefunden und als Unterkunft für die Flüchtlinge angemietet. In dieser Immobilie war früher eine Einrichtung der Arche untergebracht.

Heimstatt für 40 Personen

Nach einer kurzen baulichen Ertüchtigungsphase ist es geplant, dort für bis zu 40 Personen eine neue Heimstatt zu schaffen. Es wird für die Flüchtlinge – analog zur Unterbringung im Schäferhaus – einen Ansprechpartner „rund ums Wohnen“ geben und eine Sozialarbeiterin wird für Fragen des Alltags bedarfsgerecht vor Ort sein.

Informationsabend für Anwohner am Prager Ring

Die Stadt Würzburg lädt am Donnerstag, 27. November, um 19 Uhr alle Anwohner am Prager Ring zu einem Informationsabend im „Treffpunkt Altes Schwimmbad“. Hierbei werden ausführliche Informationen über die aktuelle Flüchtlingssituation in Würzburg und das geplante Wohn- und Nutzungskonzept in der Unterkunft am Prager Ring 2 gegeben und ein Team des Sozialreferats steht dann natürlich auch für Fragen und Anliegen aus der Bürgerschaft zur Verfügung.

Pressemitteilung der Stadt Würzburg

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