Dachverband zur Einstellung des „KulturGuts“
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Würzburg erleben
27. November 2014

Symbolbild Würzburg
Abschaffung des Kulturmagazins „Kulturgut“
Mit Sorge sieht der Dachverband freier Würzburger Kulturträger, die Interessensvertretung von über 1.000 Kulturschaffende im Raum Würzburg, die Abschaffung des Kulturmagazins „Kulturgut“. Natürlich könne und solle über eine städtische Kulturzeitschrift gestritten werden.
Einblicke in das Kulturschaffen geben
Über die Inhalte, den Stil der Artikel, die Art der Publikation. Da bot das „Kulturgut“ sicher Angriffspunkte. Aber es war der Versuch, kulturelle Themen ernsthaft und in einer gewissen Ausführlichkeit öffentlich zu diskutieren und Einblicke in das Kulturschaffen in Würzburg zu geben, so der Dachverband freier Würzburger Kulturträger.
Neues und besseres Diskussionsmedium entwickeln
„Sorge muss es nun bereiten, wenn im Stadtrat erklärt wird, ‚hochgeistige Artikel und die ganze Theorie‘ seien überflüssig und es sei nicht Aufgabe der Stadt, den ‚Diskurs der Hochkultur zu organisieren‘ – und etwas mehr als die Hälfte des Stadtrats zustimmt. Immerhin wurden die Finanzmittel, die bislang fürs Kulturgut verwendet wurden nicht gestrichen, sondern man hat dem Kulturreferenten die Möglichkeit eingeräumt, ein mehrheitsfähigeres Format zu entwickeln. Wenn der Dachverband in der Findungsphase hierzu etwas beitragen kann, ist er gerne dazu bereit. So mag am Ende ein neues, vielleicht besseres Diskussionsmedium entstehen.“ (Dachverband freier Würzburger Kulturträger)
Pressemitteilung des Dachverband freier Würzburger Kulturträger

