Zeugen gesucht: Sattelzug wendet auf Autobahn und fährt sich fest

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Würzburg erleben

29. November 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Mit 40-Tonner im Erdreich stecken geblieben

Mainstockheim – Lkrs. Kitzingen.  Eine folgenschwere Entscheidung traf der Fahrer eines Sattelzuges, als er in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 02.00 Uhr seinem Navigationsgerät blind vertraute. Der 33-Jährige war mit seinem Sattelzug zunächst auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs und wollte seine Ruhezeit am nahegelegenen Autohof im Mainfrankenpark einbringen. Am Autobahnkreuz Biebelried fuhr er dann fälschlicherweise in den Ast der A 7 in Richtung Kassel ein. Die „Rüge“ seines Navigationssystems setzte der Berufskraftfahrer dann sogleich in die Tat um und wendete seinen 40-Tonner kurzerhand am Ende des Astes.

Nun fuhr der junge Mann auf der Richtungsfahrbahn Kassel jedoch in Richtung Ulm weiter. Ein ihm entgegenkommendes, bislang unbekanntes Fahrzeug machte ihm klar, dass er sich mit seinem Fahrmanöver nicht gerade mit Heldentaten ausgezeichnet hatte und er wendete seinen Sattelzug erneut auf der Autobahn. Hierbei fuhr er über den Grünstreifen, blieb jedoch im Erdreich stecken und kam bewegungsunfähig quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Kein Personenschaden – Zeugen gesucht

Die Bergung des Sattelzuges gestaltete sich schwierig. Insgesamt  war die Nebenfahrbahn der A 7 für knapp 3 Stunden gesperrt. Glücklicherweise kam durch die Irrfahrt des 33-Jährigen niemand zu Schaden.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls oder etwaige durch den Sattelzug gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich mit der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried unter 09302/910-130 in Verbindung zu setzen.

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