Selbsthilfegruppen werden in das Selbsthilfehaus zurückkehren
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Würzburg erleben
5. Dezember 2014

Symbolbild Würzburg
Haus in der Scanzonistraße mit Flüchtlingen belegt
Seit September ist das Haus in der Scanzonistraße mit Flüchtlingen belegt. Dieses Haus wurde der Stadt Würzburg vom verstorbenen Würzburger Kaufmann Karl Schäuble zur sozialen Nutzung überlassen und wird seit nunmehr 15 Jahren von Selbsthilfegruppen genutzt.
Ausweichmöglichkeiten im Aktivbüro
Für alle Selbsthilfegruppen, die das Haus üblicherweise nutzen, wurden vom Aktivbüro der Stadt Ausweichmöglichkeiten gefunden. Der Förderverein Selbsthilfe e. V. und der bisherige Sozialreferent, Hr. Scheller, fanden sich am 18.11.2014 zusammen, um sich in einem Gespräch über die Möglichkeiten der Wiedernutzung des Hauses durch die Selbsthilfe zu verständigen und auch die aufgetretenen Spannungen zu beseitigen.
Stadt arbeitet an zufriedenstellender Unterbringung der Flüchtlinge
In guter und konstruktiver Atmosphäre war man sich schnell einig, dass das Haus in der Scanzonistraße, wie auch ursprünglich geplant, alsbald an die verschiedenen Selbsthilfegruppen zurückgegeben werden soll. Der Förderverein hat Verständnis für die Bemühungen der Stadt Würzburg und des Referenten menschenwürdige Unterkünfte für die Flüchtlinge zu schaffen. Dies wurde auch durch die Begrüßung der Flüchtlinge durch den Vorstand des Fördervereines deutlich. Die Stadt arbeitet mit Hochdruck daran, die Unterbringung von Flüchtlingen zufriedenstellend zu regeln, indem sie weiter neue Unterbringungsmöglichkeiten akquiriert. Sie bedauert die Einschränkungen für die Selbsthilfegruppen sehr.
Neue Nutzungsvereinbarung für das Selbsthilfehaus
Was das Selbsthilfehaus direkt anbelangt, sagte Herr Scheller zu, dass keine weiteren Flüchtlinge ins Selbsthilfehaus aufgenommen werden und somit keine Nachbelegung stattfindet. Wie ursprünglich geplant, soll das Haus insgesamt maximal ein halbes Jahr für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung gestellt werden. Der Förderverein Selbsthilfe, der im Namen der betroffenen Gruppen spricht, freut sich sehr über diese Zusagen, die den Selbsthilfeaktiven eine klare Perspektive aufzeigen und das Vertrauen in die Kooperation mit der Stadt wiederherstellen können.Für die Zukunft soll eine neue Nutzungsvereinbarung für das Selbsthilfehaus abgeschlossen werden, die eine Beteiligung des Fördervereins an das Selbsthilfehaus betreffenden Entscheidungen vorsehen soll.
Gemeinsame Pressemitteilung des Fördervereins Selbsthilfe e.V. und Robert Scheller, rechtsk.berufsm. Stadtrat und Stadtkämmerer und Sozialreferent in Vertretung

