Betrunkener Autofahrer beschädigt Baustellenabsicherung auf A 7 und flüchtet
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8. Dezember 2014

Symbolbild Würzburg
Autobahnpolizei findet Unfallfahrzeug und überführt Verursacher
Obernbreit, Lkr. Kitzingen. Am frühen Sonntagmorgen hat ein Autofahrer auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Marktbreit die Absicherung der dortigen Baustelle beschädigt. Anstatt sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr der Mann in Richtung Kassel weiter. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 3.000 Euro. Der Verursacher, der alkoholisiert gewesen war, konnte bereits ermittelt werden.
Völlig zerstört
Gegen 05:00 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der für die Verkehrssicherheit zuständigen Baufirma, dass vier massive Warnbaken der Baustellenabsicherung völlig zerstört worden waren und Trümmer auf der Fahrbahn herum lagen. Ein Fahrzeug, das den Schaden verursacht haben konnte, sah er weit und breit nicht. Er beseitigte die Brocken von der Fahrbahn, fand ein Kennzeichenschild mit Neustadt/Aischer Nummer, das sich um eine der Baken gewickelt hatte und brachte es zur Autobahnpolizei.
Stark beschädigtes Unfallauto
Die Beamten begannen sofort mit den Ermittlungen und fanden das Verursacherfahrzeug, einen etwa 9 Jahre alten BMW, auf dem Parkplatz „Fuchsloch“, allerdings in Richtung Ulm. An dem stark beschädigten Fahrzeug, das einen wirtschaftlichen Totalschaden davon getragen hatte, fehlte das vordere Kennzeichenschild.
Noch während der Unfallaufnahme kam ein 27-jähriger Mann gemeinsam mit der Fahrzeughalterin zu dem Fahrzeug. Nach anfänglichem Leugnen, räumte der junge Mann gegenüber den Ordnungshütern ein, der Unfallfahrer gewesen zu sein. Ein Alkotest bei ihm ergab einen Wert von rund 1 Promille. Eine Blutentnahme folgte.
Nun wird gegen ihn wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und wegen des Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle ermittelt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

