Bauprojekte am Hubland schreiten voran

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Würzburg erleben

9. Dezember 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Neue Mensateria

Aus der Ferne sieht die neue Mensateria auf dem Campus Nord so aus, als könne sie schon morgen in Betrieb gehen. Auch mit anderen Bauprojekten am Hubland sind Universität und Staatliches Bauamt weiter vorangekommen.

Kleine Mensa für 11 Mio Euro

Direkt neben der neuen Campusbrücke wird seit Juni 2013 an der Mensateria gebaut. Diese „kleine Mensa“ mit Baukosten von elf Millionen Euro übernimmt künftig zwei wichtige Funktionen: Zum einen wird sie die Studierenden und Beschäftigten auf dem Campus Nord mit Pommes, Gemüse & Co. versorgen.

Buch über das Hubland von Roland Flade

Zum anderen bereiten ihre Köche das Essen für den gesamten Hubland-Campus zu, wenn dort die große Mensa saniert wird.

Eröffnung voraussichtlich zum Sommersemester 2015

Voraussichtlich zum Sommersemester 2015 wird die Mensateria ihre Türen öffnen. Schon jetzt ist zu sehen, dass es dort ganz gemütlich werden dürfte: Der Speisesaal wird hell und freundlich, dafür sorgen große Fenster und Lichtkuppeln im Dach. Zur Südseite hin können die Gäste auf einer Terrasse im Freien sitzen. Das Open-air-Vergnügen wird im ersten Stock durch einen großen Balkon abgerundet, der auch über eine Außentreppe erreichbar ist.

Verpflegungszelt zwischen Informatik und Biozentrum

An die 1600 Essen sollen in der Mensateria jeden Tag zubereitet werden – und bis zu 3500, wenn während der Sanierung der großen Mensa das gesamte Hubland mit Essen zu versorgen ist. Sobald die große Mensa ihre Pforten schließt, wird auf der Wiese zwischen Informatik und Biozentrum zusätzlich ein beheizbares Verpflegungszelt aufgestellt und von der Mensateria mit Essen beliefert. Das Zelt soll vor allem sicherstellen, dass alle Essensgäste zu den Stoßzeiten am Mittag einen Platz bekommen.

Sanierung der großen Mensa

Für die Sanierung der rund 30 Jahre alten großen Mensa sind 43 Millionen Euro veranschlagt. Mit dieser Baumaßnahme wird frühestens dann begonnen, wenn die Mensateria voll einsatzbereit ist. Beide Baumaßnahmen werden vom Freistaat Bayern finanziert.

Neubau für Solartechnologien

Fortschritte hat auch das Zentrum für Nanosystemchemie gemacht, seit im Juli 2014 der symbolische erste Spatenstich für den Neubau gesetzt wurde. In diesem Gebäude, das südlich vom Chemiezentrum auf dem Hubland-Campus entsteht, sollen voraussichtlich ab Mitte 2016 neuartige Solartechnologien erforscht werden.

In gut ausgestatteten Laboratorien Konzepte entwickeln

Das Zentrum für Nanosystemchemie gehört zum Forschungsnetzwerk „Solar Technologies Go Hybrid“, das vom Freistaat gefördert wird. Fünf bayerische Universitäten sind daran beteiligt. Ziel des Netzwerks: In gut ausgestatteten Laboratorien sollen innovative Konzepte zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom und nicht-fossile Energieträger entwickelt werden. Der zweigeschossige Bau ist für rund 50 Mitarbeiter ausgelegt. Er bekommt eine energieeffiziente Fassade in Grün und Grautönen; dazu ein begrüntes Flachdach mit Photovoltaik-Elementen. Die Baukosten betragen 8,75 Millionen Euro.

Neubau für die Anorganische Chemie

Eines der ältesten Gebäude auf dem Hubland-Campus, das frühere Institut für Organische Chemie, gleicht derzeit einem Geisterhaus. Geforscht und gelehrt wird darin nicht mehr, stattdessen fehlen Fenster und größere Haufen von Bauschutt liegen vor dem Gebäude: Das Institut wird komplett zurückgebaut und macht dann Platz für einen Neubau, mit dem voraussichtlich im April 2015 begonnen und der circa 33 Millionen Euro kosten wird. In dieser Summe enthalten sind die Kosten für den Rückbau, die sich auf 1,7 Millionen Euro belaufen. Finanziert wird die Maßnahme vom Freistaat Bayern.

In dem Neubau wird voraussichtlich 2017 die Anorganische Chemie ihre Labore und Büros einrichten. Dieser Umzug ist Teil eines Gesamtkonzepts zur Sanierung des gesamten Chemiezentrums: Den Anfang machte das Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie, das 2009 einen Neubau bezog.Dann wurde die leer stehende Pharmazie saniert; 2013 zog dort das Institut für Organische Chemie ein. Und nun ist dessen verlassene Heimstatt an der Reihe: mit Rückbau und Neubau an derselben Stelle.

Generalsanierung des Chemie-Zentralbaus steht an

Damit sind die Arbeiten am Chemiezentrum aber noch nicht beendet, denn auch der sogenannte Chemie-Zentralbau steht zur Generalsanierung an. An ersten Konzepten dafür wird schon gearbeitet. Bei den Überlegungen geht es auch um die Frage, ob das dann verlassene bisherige Institutsgebäude der Anorganischen Chemie übergangsweise als Ausweichquartier dienen kann oder ob Abbruch- und Ersatzbaumaßnahmen notwendig werden.

Ein Buch über das Hubland

Roland Flade recherchierte lange und veröffentlicht in “Würzburgs neuer Stadtteil Hubland” viele bisher unveröffentlichte Bilder, auch aus privaten Fotoalben, die für ihn geöffnet wurden. Er beschreibt die Geschichte des Stadtteils Hubland, beginnend im 18. Jahrhundert bis heute.

Pressemitteilung der Uni Würzburg

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