Herzinfarkt auf der A3: Lkw-Fahrer verstorben
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15. Dezember 2014

Symbolbild Würzburg
Polizei geht von medizinischer Ursache aus
KLEINLANGHEIM, LKR.KITZINGEN, Am Sonntagnachmittag ist ein 48-jähriger Verkehrsteilnehmer mit seinem Lkw von der A 3 abgekommen und trotz sofortiger Rettungsversuche durch Polizei, Notarzt und Sanitäter vor Ort verstorben. Ursächlich dafür war nach Stand der Ermittlungen ein vorangegangener Herzinfarkt des Kraftfahrers.
Rettungsversuche erfolglos
Unmittelbar nach Eingang mehrerer Notrufe trafen die Polizeibeamten am Unglücksort ein und erkannten, dass der Fahrer nicht ansprechbar war. Er saß in dem Führerhaus seines Lkw, der im rechten Straßengraben feststeckte. Mit Hilfe eines Nothammers schlugen die Beamten die Scheibe ein, bogen die demolierte Fahrertüre auf und befreiten den Mann aus dem Führerhaus. Der zeitgleich eintreffende Rettungsdienst begann sofort mit der Reanimierung, während die Streife den Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg zur Landung des Rettungshubschraubers sperrte. Alle medizinischen Versuche, den Mann zu retten, blieben jedoch erfolglos und er verstarb noch an der Unfallstelle.
Zur Bergung des mit Möbel beladenen Lkw war die A 3 teilweise gesperrt. Der Verkehr lief über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei, so dass sich der Rückstau für die wartenden Verkehrsteilnehmer in Grenzen hielt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

