Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienste in der Silvesternacht auf Vorjahresniveau

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Würzburg erleben

1. Januar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Wenig Brände, aber viel Arbeit für den Rettungsdienst

Zwischen dem 31. Dezember 2014, 18 Uhr und dem 1. Januar 2015, 6 Uhr wurden von der Integrierten Leitstelle Würzburg 129 Einsätze aus Stadt und Landkreis Würzburg, sowie den Landkreisen Main-Spessart und Kitzingen disponiert. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 131 Einsätze. Die Feuerwehren der Region wurden zu 6 Einsätzen gerufen. Damit sind die Einsatzzahlen zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Feuerwehr Würzburg kaum gefordert

Neben der ständig anwesenden Wachmannschaft der Berufsfeuerwehr hatte die Freiwillige Feuerwehr in Unterdürrbach ihr Gerätehaus besetzt. Insgesamt wurden in der Stadt Würzburg drei Mülltonnenbände gelöscht und eine Fensterscheibe verschalt.

Alle anderen Freiwilligen Feuerwehren der Stadt hatten ihre Einsatzbereitschaft erhöht, sie mussten jedoch nicht eingesetzt werden.

Rettungsdienst kontinuierlich beschäftigt

Einsatzschwerpunkte des Rettungsdienstes waren die Stadt Würzburg und der Landkreis Main Spessart. Durch die von Bayerischem Roten Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst erhöhte Vorhaltung an Rettungswagen konnten alle Einsätze unverzüglich disponiert werden.

Das durch einen technischen Defekt ausgebrannte Notarzteinsatzfahrzeug der Rettungswache Gemünden, konnte durch andere Einsatzmittel kurzfristig kompensiert werden, somit war die ärztliche Versorgung jederzeit gewährleistet. Verletzt wurde bei diesem Zwischenfall niemand.

Leitstelle gut vorbereitet

Planmäßig wurden zur Spitzenzeit 3 Disponenten zusätzlich in Dienst versetzt, hierdurch war die jederzeitige Bearbeitung der eingehenden Notrufe gewährleistet.

Thorsten Ante, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, ist froh, dass die vorbereiteten Maßnahmepläne für Brände und Unfälle nicht ausgelöst werden mussten. Die meisten der bereitstehenden ehrenamtlichen Helfer konnten so ein ruhiges Silvester verbringen.

An normalen Tagen bewältigt die Integrierte Leistelle durchschnittlich ca. 240 Einsätze innerhalb 24 Stunden.

Einsätze der Polizei Unterfranken

In der Silvesternacht haben sich offenbar die meisten Feierwütigen den Appell der Unterfränkischen Polizei zu Herzen genommen und sind friedlich ins neue Jahr gerutscht.

Bis auf die zu erwartenden Einsätze, die u. a. auf unsachgemäße Handhabung mit Feuerwerkskörpern oder übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen waren, blieben größere Sicherheitsstörungen erneut aus. Insgesamt mussten die Beamten in Unterfranken in der Silvesternacht 283 Einsätze und somit rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr bewältigen.

Der vollständige Bericht der Polizei Unterfranken

 

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