Städtisches Kasino unterstützt Station „Tanzbär“

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Würzburg erleben

9. Januar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Rund 30.000 € für die Kinderklinik

„Das Engagement des städtischen Kasinos ist beispiellos“, freut sich
Oswald Keller, der Ehrensvorsitzende des Fördervereins Kinderklinik am Mönchberg bei der Scheckübergabe. Seit 22 Jahren sorgen die Küchenteams um Kasinoleiter Manfred Hochrein (und seines Vorgängers) im Rathaus, in der Mensa der Franz-Oberthür-Schule und bei den Stadtreinigern verlässlich für einen großen Scheck zu Jahresbeginn. Mit der aktuellen Spende über 2955 € hat man nun bereits die 30.000-Euro-Grenze überschritten.

Kasino-Mitarbeiter backen Weihnachtsleckereien

Eine große Summe, die sich im Wesentlichen aus vielen kleinen Plätzchen und Lebkuchen zusammensetzt. In einer Extraschicht in ihrer Freizeit backen die Kasino-Mitarbeiter viele Kilogramm und Kilokalorien Weihnachts-Leckereien aus gesponserten Zutaten der Zulieferfirmen. Die Tütchen, die den Advent versüßen, haben viele Liebhaber und waren auch diesmal in knapp zwei Wochen restlos ausverkauft. Und auch die Bewirtung des Stadtrats anlässlich der Haushaltsberatungen führte zu einer Extraeinnahme, die nun ebenfalls der Klinik zugute kommt.

Kinderklinik im Umbruch

Simon C. Kuttenkeuler, der Vorsitzende von Kinderklinik am Mönchberg e.V. erklärte den treuen Spendern, wofür die Finanzspritze diesmal Verwendung findet. Aktuell befindet sich die Kinderklinik in einem Umbruch. Durch technische Fortschritte – beispielsweise bei mobilen Beatmungsgeräten – ist es heute möglich, Patienten zu entlassen, die viele Jahre nur hier medizinisch versorgt werden konnten. Dies führt zu Veränderungen auf der Station: weg von einem großen Wohnbereich, hin zu einem größeren Pflege- und Therapiebereich.

Kassen übernehmen nicht alle Kosten

Zum Teil unterstützt man auch andere Pflegeeinrichtungen und Kliniken mit der Kernkompetenz bei der Behandlung von Mehrfachbehinderungen und nonverbaler Kommunikation. Für viele Therapieformen – zum Beispiel mit speziellen Musikinstrumenten – gilt nach wie vor: nicht für alles, womit man auf der Station „Tanzbär“ gute Erfahrungen macht, übernehmen die Kassen die Kosten. Hier können die Weihnachtsbäcker mit in die Bresche springen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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