WueData – Die Smartphone App für Würzburger Studenten
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Würzburg erleben
9. Januar 2015

Symbolbild Würzburg
WueData – Eine App im Rahmen eines FHWS Forschungsprojektes
„Big Data“ ist das Schlagwort welches derzeit durch alle Medien geistert. Gemeint mit diesem Schlagwort sind große Datenmengen, welche zu groß, zu komplex oder sich zu schnell ändern, als dass sie mit herkömmlichen Datenverarbeitungsmethoden noch analysiert und genutzt werden können. Die stetig steigende Datenmengen, nicht nur aus herkömmlichen Quellen, sondern insbesondere auch durch Social Media, Mobilfunkdaten, dem Internet der Dinge und neuen Trends wie der Industrie 4.0 sorgen dafür, dass sich auch die Wissenschaft mit Big Data näher beschäftigen.
Zeitgleich verstärkt sich der Trend der zunehmenden Urbanisierung und dem Aufstieg von Megastädten weltweit. Nach Prognosen der UNO wird die Weltbevölkerung von derzeit 7,1 Mrd. Menschen im Jahr 2013 auf 9,3 Mrd. im Jahr 2050 und bis zum Jahr 2100 auf 10,1 Mrd. ansteigen. Zeitgleich wird der Anteil der Weltbevölkerung in Städten bis 2030 auf über 60% und bis 2050 auf über 70% ansteigen.
„Big Data“-Analysen sinnvoll nutzen
In die Zukunft gerichtete Big Data Analysen können Vorteile und Optimierungen in großem Umfang haben. Dank der großen Datenmengen können Vorhersagen zu verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens getroffen werden. Ein Bereich ist hierbei auch die Verkehrsplanung und -steuerung von privatem und öffentlichem Nahverkehr in Großstädten.
Würzburg als verkleinertes Szenario im Rahmen eines Forschungsprojektes
Im Rahmen eines Projektes haben zwei Würzburger Studenten sich dieser Problematik angenommen und möchten mit Hilfe von Mobilfunkdaten Optimierungsbedarf für den öffentlichen Nahverkehr in Würzburg herausfinden. Als Schwerpunkt dient hierbei das tägliche Verkehrsaufkommen von Studenten von und zum Campus Hubland und dem Gebäude der Hochschule für angewandte Wissenschaften am Sanderheinrichsleitenweg.
Anhand von Mobilfunkdaten sollen die täglichen Verkehrsströme gemessen und mögliche Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich Engpässen und einem flexiblem Fahrplanmanagement gefunden werden. Da die Mobilfunkdaten der großen Telekommunikationsanbieter nicht verfügbar sind, dient eine eigens entwickelte App für das Smartphone als Hilfsmittel.
Die Smartphone App und Zielgruppe
Martin Wirth und Holger Maser, beide Masterstudenten des Studienganges Informationssysteme an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, haben die App entwickelt.
Die für Android Smartphones geeignete App kann von jedem Interessierten kostenlos über den Google Play Store oder direkt auf der Homepage des Forschungsprojektes heruntergeladen werden. Die Nutzer haben hier die Möglichkeit ihren täglichen Weg zum Hubland und zurück anonym durch die App mitloggen zu lassen und diese Daten dann z. B. abends an den Projekt-Server per WLAN zu schicken.
Die App ermittelt diese Daten anonym und speichert nur eine individuelle Identifikationsnummer, den aktuellen geographischen Längen- und Breitengrad sowie die Uhrzeit ab. Eine Rückverfolgung auf den jeweiligen Nutzer ist nicht möglich, da auf dem Server selbst nur eine Zahl als Identifikationsnummer zu sehen und keine Anmeldung über ein Benutzerkonto notwendig ist.
Das Gewinnspiel
Damit sich das Datensammeln für die teilnehmenden Studenten lohnt, haben die beiden Entwickler ein kleines Gewinnspiel ins Leben gerufen. Im Zeitraum vom 07. Januar bis zum 18. Januar werden alle gesammelten Daten in Form eines High Score auf der Homepage veröffentlicht und der App Nutzer kann live seinen aktuellen Stand in der Rangliste verfolgen.
Als 1. Preis gibt es einen Kasten Sternla Bier, als 2. Preis ein Mittagessen mit den Entwicklern in der Mensa und als 3. Preis zwei Kaffee in der Cafeteria der Uni Würzburg zu gewinnen.
Egal ob der Nutzer täglich mit dem Bus, Auto, Fahrrad oder sogar zu Fuß Richtung Hubland unterwegs ist, die App nutzen und teilnehmen kann jeder an diesem Gewinnspiel. Die Gewinner werden am 25. Januar auf der Facebook-Seite des Projektes bekanntgegeben. Die beiden Entwickler, Martin und Holger, freuen sich über die Teilnahme möglichst vieler Würzburger Studenten und bei der Unterstützung ihres Forschungsprojektes.
Mehr Informationen befinden sich auf der Webseite des Projektes unter http://www.wuedata.de und der Facebook-Seite http://www.facebook.com/wuedata.

