Johannes Oerding: „Alles brennt“ – Tour 2015
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Würzburg erleben
13. Januar 2015

Symbolbild Würzburg
Konzert in der Würzburger Posthalle
Udo Lindenberg bescheinigt ihm eine „Kehle aus Gold“, sein letztes Album „Für Immer Ab Jetzt“ hielt sich wochenlang in den Charts und erreichte Platz 4, sein neues Album „Alles brennt“ steht in den Startlöchern und ist ab 30.1. im Handel erhältlich. Beim „Bundesvision Song Contest“ im September 2013 verpasst er die Pole Position für Hamburg nur ganz knapp und landete hinter Sieger Bosse mit dem Song „Nichts geht mehr“ auf dem zweiten Platz. Die Rede ist von der „Livemaschine“ Johannes Oerding. Am 1. Mai stattet der gebürtige Münsteraner, der seit Längerem mit Ina Müller liiert ist, im Rahmen seiner „Alles brennt“-Tour 2015 der Würzburger Posthalle einen Besuch ab.
„Ich muss fühlen, worüber ich schreibe“
»Ich wäre kein guter Auftragskomponist wenn ich auf ein Thema keine Lust habe, lasse ich es bleiben. Ich muss fühlen, worüber ich schreibe. Anders als früher, schreibe ich heute sogar zuerst die Texte und frage mich danach, wie die Musik dazu klingen könnte.« Die Musik auf „Alles brennt‘‘ jedenfalls klingt verdammt gut, soviel steht fest. Was vermutlich daran liegt, dass die Platte wieder in einem Hotel aufgenommen wurde, diesmal einem mit Meerblick (das Strandgut in St. Peter Ording, übrigens ein unbeabsichtigtes Wortspiel), und mächtig Weite und Unabhängigkeit atmet. Und daran, dass Oerding erneut im Team mit Sven Bünger und Mark Smith produziert hat. »Wir kennen uns schon lange. Wir sind Freunde, alle Gefühlsmenschen und haben dieselbe Haltung:
Album „Alles brennt“
Innerhalb von vier Wochen wird „Alles brennt‘‘ am Meer produziert. Es folgen Overdubs in Kiel, Drums in Hamburg und nach insgesamt zwei Jahren besteht das Album aus 12 Songs, die den verschiedenen Facetten des Johannes Oerding so nah kommen wie nie. Angefangen mit dem bewusst poppigen Titelsong, der mit dem 700 Mann starken Chor Hamburg Singt im Refrain überrascht, und „Wenn du lebst‘‘, das uns mit offenen Armen empfängt, über „Turbulenzen‘‘, einer Art Selbsttherapie gegen seine Flugangst und das Problem Kontrollverlust, mit dem er sogar an roten Ampeln zu kämpfen hat, und „Nie wieder Alkohol‘‘, einer spontanen, übermütigen Rock’n’Roll-Momentaufnahme, bis hin zu „Zweites Gesicht‘‘, seinem bis dato wohl persönlichsten Song.
Auf Tour sein bedeutet Freiheit
»Für mich bedeutet auf Tour zu sein Freiheit. Ich brauche keine feste Homebase, Loslassen fällt mir nicht schwer.« Das ist eine Erklärung dafür, dass der Mann ständig auf Achse ist, die andere hat mit seinem Publikum zu tun: »Ich versuche, auch in Hallen Clubshows zu machen. Bevor ich irgendwo spiele, google ich den Ort und weiß beim Auftritt ganz gut, was da los ist. So wird der Abend persönlich und die Menschen merken, dass ich gerne da bin. Ich will gar kein cooler Typ sein. Ich glaube, dass man Musik zunächst mal für sich selbst schreiben muss. Und wenn die Leute sich damit dann gut unterhalten fühlen und live mit mir die ganze Gefühlspalette durchleben wollen – perfekt.« Ziemlich cool ist allerdings, dass er zugibt, dass der Musikzirkus nicht immer nur Laune macht: „Klar, ich spüre Druck, dass dieses Album erfolgreicher werden muss als das letzte. Den mache ich mir aber vor allem selbst.‘‘
Wetterbeständig und herrlich old-school
„Wenn mal irgendwo weniger Leute kommen, denke ich nicht, da spiele ich nicht mehr – im Gegenteil, dann will ich da gerade noch mal hin.‘‘ Und genau das ist dann Jonni Oerding wie er leibt und lebt: nicht von der Stange, sondern wetterbeständig, herrlich old-school und irgendwie was fürs Leben. – Wer mehr wissen will, muss ihn sich schon live angucken.
Termin
– 01.05.2015 in der Posthalle Würzburg
– Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr
– Eintritt: 24 Euro zzgl. VVK-Gebühren
– Eintrittskarten sind an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich oder telefonisch unter der Ticket-Hotline 01806 – 999 000 200
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Manfred Hertlein Veranstaltungs GmbH.

