Bei Unfall mit Fuchs auf der A7: Fahrer mit Haftbefehl gesucht

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26. Januar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Mann mit Haftbefehl gesucht

Rottendorf, Lkr. Würzburg. In der Nacht zum Montag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei einer Unfallaufnahme einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Der Autofahrer war auf der A 7 mit einem Fuchs kollidiert und hatte selbst bei der Polizei angerufen. Den Schaden am Pkw schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 2.000 Euro.

Nach Unfall die Polizei gerufen

Gegen 03:25 Uhr kam dem 32-jährigen Opelfahrer etwa fünf Kilometer nach der Anschlussstelle Estenfeld ein Fuchs in die Quere. Er konnte dem Tier nicht mehr ausweichen und überfuhr es. Der Fuchs blieb tot auf der Fahrbahn in Richtung Ulm liegen. Der Autofahrer, dessen Wagen im Frontbereich beschädigt worden war, fuhr in den nächstgelegen Parkplatz und verständigte von dort die Polizei.

Ersatzfreiheitsstrafe erspart

Bei der Unfallaufnahme überprüften die Ordnungshüter routinemäßig auch die Personendaten im polizeilichen Fahndungssystem und erfuhren, dass bereits vor zwei Jahren ein Haftbefehl wegen Unterschlagung gegen den Mann aus Thüringen erlassen worden war. Obwohl er schon einen Teil der Geldstrafe beglichen hatte, war der Haftbefehl nicht außer Kraft gesetzt worden und bestand weiterhin. Eine Geldstrafe und Verfahrenskosten von zusammen über 1.000 Euro standen noch aus.

Dem Mann gelang es, den Betrag aufzubringen und sofort zu hinterlegen. So blieb ihm erspart, 33 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen und er konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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