Die Jugendfeuerwehren im Landkreis: Ein Jahr voller Action
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Würzburg erleben
26. Januar 2015

Symbolbild Würzburg
Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr im Landkreis Würzburg
RANDERSACKER / LKR. WÜRZBURG. Seinen ersten Bericht als Kreisjugendwart gab Dominik Olbrich bei der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg in der Sporthalle am Sonnenstuhl in Randersacker.
Neben den Vertretern der Jugendfeuerwehren konnte Olbrich eine stattliche Anzahl Ehrengäste begrüßen. So waren Bürgermeister Dietmar Vogel, stellv. Landrat Armin Amrehn, Kreisbrandrat Heinz Geißler, die Kreisbrandinspektoren Michael Reitzenstein, Heiko Drexel und Karl Menth, Ehrenkreisbrandinspektor Karl Menth, viele Kreisbrandmeister und vom Kreisjugendamt Stephan Junghans gekommen.
Leichter Rückgang der Mitgliederzahl
Insgesamt gibt es im Landkreis Würzburg aktuell 82 Jugendfeuerwehrgruppen. Mit 904 Jugendlichen (2013: 986) ist die Gesamtmitgliederzahl im Vergleich zum letzten Jahr leider leicht gefallen. Aktuell sind 192 Mädchen (2013: 294) und 712 Jungen (2013: 692) Mitglieder in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg. Die teilweise deutlich veränderten Zahlen können aber auch mit der unvollständigen Abgabe der Berichte und Statistiken der einzelnen Jugendgruppen zu tun haben, übte der neue Kreisjugendwart Kritik an den Verantwortlichen in den Jugendfeuerwehren der Landkreisfeuerwehren.
82 Jugendliche konnten im Berichtsjahr in die aktiven Wehren übernommen werden, 37 Jugendliche sind aus dem Dienst in der Jugendfeuerwehr ausgeschieden. Auch die im Bericht vorgesehene Angabe des Austrittsgrundes wurde von den Jugendwarten der einzelnen Feuerwehren nur unvollständig angegeben. Hier wünschte sich Dominik Olbrich eine zuverlässigere Arbeit vor Ort in den Feuerwehren.
Olbrich bedankte sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. Er berichtete von den zahlreichen Dienstversammlungen und Sitzungen, die er besucht und die Interessen der Jugendfeuerwehr vertreten habe. Jugend-Großübungen und 24-Stundenübungen fanden in Randersacker, Geroldshausen, Eibelstadt, Bergtheim, Erlabrunn, Gerbrunn, Leinach, Margetshöchheim, Theilheim und Veitshöchheim statt.
Die gesamte Zeltlager-Ausstattung konnte auf Vermittlung von Günther Rupkalvis vom bisher angemieteten Bunker als Lagerplatz in eine Lagerhalle der Gemeinde Veitshöchheim umgezogen werden. Dort steht jetzt ein trockener, sauberer und übersichtlicher Lagerplatz zur Verfügung.
Die Jugendflamme Stufe I legten im vergangenen Jahr 108 Jugendliche ab. Die Stufe II der Jugendflamme absolvierten 16 Jugendliche. Die Stufe III legten in diesem Jahr 5 Jugendliche ab.
Zur Bayerischen Jugendleistungsprüfung traten insgesamt 107 Jugendliche aus 17 Feuerwehren an. Die Deutsche Jugendleistungsspange absolvierten die Jugendgrupen der Feuerwehren aus Bergtheim, Kirchheim, Frickenhausen, Kist und Unteraltertheim.
Die Teilnehmerzahl am Wissenstest war mit insgesamt 531 Jugendlichen aus 64 Feuerwehren gut. 162 Feuerwehranwärter legten dabei die Stufe 1, 178 die Stufe 2, 134 die Stufe 3 und 57 Teilnehmer die Stufe 4 ab.
Insgesamt 247 Teilnehmer aus 20 Feuerwehren waren dieses Jahr beim Zeltlager in Neubrunn dabei. Ein Dank ging an alle teilnehmenden Jugendfeuerwehren und das 25 mannstarke Helferteam mit Lagerleitung und Küchenmannschaft.
Am ersten Adventswochenende fand das Jugendwartseminar auf Burg Rieneck statt. Themen waren hier die Erlebnispädagogik, das Bundeskinderschutz- und Jugendschutzgesetz, sowie die Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr. Leider war die Teilnehmerzahl mit nur 15 Teilnehmern aus 8 Feuerwehren so gering wie lange nicht mehr.
Dominik Olbrich bedankte sich abschließend bei Kreisbrandrat Heinz Geißler, den Kreisbrandinspektoren und -meistern, bei der Vorstandschaft, allen Schiedsrichtern und Ausbildern für die Unterstützung. Sein erstes Jahr als Kreisjugendwart habe ihm viel Spaß und Freude bereitet. Für 2015 wünsche er sich engagierte und motivierte Jugendwarte und Jugendliche in den Jugendgruppen der Feuerwehren.
Nach den kurzen Berichten der Schriftführerin, des Kassiers und der Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung, konnten die Anwesenden von KBR Heinz Geißler die neuesten Infos aus der Kreisbrandinspektion erfahren.
Zügige Neuwahlen
Unter Leitung von KBR Heinz Geißler und den Inspektoren Michael Reitzenstein und Karl Menth als Wahlausschuss, konnte zügig zur Neuwahl der Kreisvorstandschaft, der Kreisjugendsprecher und der Abschnittsjugendwarte übergegangen werden.
Die Mitglieder der Vorstandschaft erklärten sich zur erneuten Kandidatur bereit, sodass Andreas Winkler weiterhin als Kassier die Kasse führt und Bianca Köller weiterhin das Amt der Schriftführerin begleitet.
Zur Abschnittsjugendwartin Nord/Ost wurde erneut Kerstin Stark gewählt, für den Bereich Mitte ist Christian Müller, für Süd Felix Enzelberger und für West Simon Stockmann zuständig. Kreisjugendsprecher wurde Julia Rupkalvis aus Veitshöchheim und Daniel Wagner aus Frickenhausen.
Nach einigen Terminbekanntgaben dankte der junge Kreisjugendwart abschließend allen Anwesenden, insbesondere Gastgeber Randersacker für die örtliche Organisation und bei Bürgermeister Dietmar Vogel für den Bereitstellung der Halle.
Text: Dirk Wiesner, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Kreisbrandinspektion Würzburg
Weitere Informationen über die Feuerwehren im Landkreis auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbands Würzburg.

