Freiheit statt Bevormundung, Miteinander statt Gegeneinander – Neujahrsempfang der FDP

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Würzburg erleben

26. Januar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Freie Demokraten im Landkreis beginnen das politische Jahr Neujahrsempfang

Die Freien Demokraten aus dem Landkreis Würzburg haben sich bei ihrem diesjährigen Neujahrsempfang erstmals mit ihrem neuen Logo präsentiert und gleichzeitig ihre traditionellen Werte hervorgehoben. Der Kreisvorsitzende und Kreisrat Wolfgang Kuhl freute sich in diesem Jahr den Generalsekretär der bayerischen FDP, Daniel Föst begrüßen zu können. Der Kreisverband begrüßte seine Gäste dabei diesmal in der Alten Kirche in Waldbüttelbrunn.

Miteinander statt Gegeneinander

In seiner Ansprache fand der Kreisvorsitzende Wolfgang Kuhl klare Worte zu den Anschlägen von Paris : „Das, was da im Namen einer Religion geschehen ist, hat in Wahrheit mit dem Islam nichts zu tun. Die Anschläge von Paris waren heimtückische Morde, verübt von Feiglingen, die ihre weltfremden Ansichten hinter einer Religion zu verstecken versuchen.“ Gleichzeitig warnte er vor überstürzten Reaktionen : „Die Antwort einer freiheitsliebenden Gesellschaft auf diese Ereignisse darf keine weitere Einschränkung der Freiheit sein. Weder die Vorratsdatenspeicherung, noch mehr Videoüberwachung oder immer mehr staatliche Kontrolle helfen uns weiter.“ Mit Blick auf Pegida fuhr Kuhl fort : „Sicherlich finden sich unter diesen Demonstranten Nazis und Rechtspopulisten, aber die ganze Bewegung pauschal zu verurteilen ist der falsche Weg. Wir sollten lieber wieder den gesellschaftlichen Dialog suchen. In diesem Zusammenhang möchte ich aber klarstellen, dass das Recht auf Asyl niemals zur Debatte steht. Im Gegenteil müssen wir den Menschen, die in Not geraten helfen. Der Landkreis muss hier noch einiges tun. Viele große landkreiseigene Gebäude stehen leer und sollten als mögliche Asylunterkünfte in Erwägung gezogen werden. Auf der einen Seite gegen Pegida sein, aber gleichzeitig keine Asylbewerber im eigenen Ort haben wollen – das passt nicht zusammen. Ich werde im Kreistag genau darauf achten, dass der Landkreis der Mitmenschlichkeit gerecht wird. Wir brauchen eine Kultur des Miteinanders.“

Freie Demokraten werden dringend gebraucht

Der bayerische Generalsekretär Daniel Föst betonte den politischen Wert der FDP: „Wir sind die einzige politische Kraft, die sagt, dass es grundsätzlich in die falsche Richtung geht. Wir müssen wieder umkehren, hin zu mehr Freiheit und Eigenverantwortung.“ Außerdem warb Föst für eine Politik mit mehr Zukunftsorientierung, gerade in der Bildungspolitik : „Wir geben uns nicht mit dem Zweitbesten zufrieden. Wir wollen die bestmögliche Bildung für jedermann. Wir brauchen moderne Lehrpläne, wir brauchen echte Ganztagsschulen, wir brauchen eine Lehrerausbildung die den Schüler in den Mittelpunkt stellt. Es muss Schluss damit sein, die Handwerks- und Bildungsausbildung schlecht zu reden und nur auf die Uni-Absolventen-Quote zu schauen. Wir wollen die Digitalisierung in die weiterführende Schule bringen, Wandel bringt nicht nur Risiken, es bringt enorm viele Chancen und die müssen wir nutzen !“

Regierungsparteien lassen kaum Raum zur Eigeninitiative

Einig waren sich alle Redner, dass mehr Fortschritt nur miteinander zu erreichen sei. Die Regierungsparteien ließen den Bürgern durch immer mehr Einschränkungen, wie dem Mindestlohn, der Frauenquote oder steigender Bürokratie kaum Raum zur Eigeninitiative. Statt über die Zukunft nachzudenken beschäftigt sich die CSU lieber mit unsinnigen Maut-Modellen. Daher erläuterte Daniel Föst abschließend : „Die FDP wird gebraucht, weil Bayern es verdient hat regiert zu werden. Unser Ziel ist eine Politik, die rechnen kann, beste Bildung ermöglicht, Chancen nutzt und die Freiheit bewahrt. Der Staat darf Leitplanken setzen. Diese Leitplanken werden aber immer enger. Lassen Sie uns gemeinsam wieder hin arbeiten einer offeneren Gesellschaft, die ihren Bürgern wieder etwas zutraut. Wir gehen mit Optimismus in die Zukunft und ich bitte Sie: Geben Sie der FDP eine zweite Chance.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des  FDP-Kreisverbandes Würzburg-Land.

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