SPD-Stadtgespräch zur Nutzung des Mozart-Areals
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Würzburg erleben
29. Januar 2015

Symbolbild Würzburg
SPD plädiert für klare Ergebnisse durch Bürgerentscheid
Für ein eindeutiges Ratsbegehren und gegen die Bürgerabfragung in der vorgeschlagenen Form: Darauf hat sich die WürzburgSPD in ihrer Vorstandssitzung am Dienstag einstimmig festgelegt. Das von Oberbürgermeister Schuchardt vorgeschlagene Verfahren lässt nämlich mehr als nur zwei Abstimmungsmöglichkeiten zu. So ist es in einem solchen Verfahren durchaus möglich, dass eine relative Mehrheit (z.B. 40 %) für einen Komplettabriss des Mozart-Areals stimmt, während sich die absolute Mehrheit auf die Möglichkeiten Teilerhalt und Rekonstruktion (mit z.B. jeweils 30 %) verteilt. Eine klare Position der Bürger und Bürgerinnen würde dadurch nicht widergespiegelt werden und das Ergebnis wäre sehr interpretationsbedürftig.
„Stadtgespräch“ über die Nutzungsmöglichkeiten
Einen weiteren Kritikpunkt sieht die SPD in der Tatsache, dass der Oberbürgermeister und ein Großteil der anderen Fraktionen nicht zu einer Abstimmung über die Position des Stadtrats bereit sind. Laut SPD, die nach wie vor zum Teilerhalt des Mozart-Areals plädiert, sei es wichtig, dass zwei klare Positionen erkennbar sind, indem diese Option als Ratsbegehren dem Bürgerbegehren gegenüber gestellt wird. Ein klarer Bürgerentscheid könne nicht ohne Thematisierung der Nutzung stattfinden, weshalb Fragen über die Architektur und Fragen über die Nutzung des Gebäudes laut SPD zusammengehören. Zu diesem Zweck lädt die WürzburgSPD am 26. März 2015 um 19.30 Uhr zum „Stadtgespräch“ ein. Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen über die Nutzungsmöglichkeiten des zu erhaltenden Teils der Mozartschule zu diskutieren. Der Austragungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

