Brand in Kartoffelkeller: Feuerwehr verhindert Großbrand
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7. Februar 2015

Symbolbild Würzburg
Unsachgemäße Entsorgung von Asche
EUERBACH, OT SÖMMERSDORF, LKR. SCHWEINFURT. Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren am Samstagabend ist es zu verdanken, dass die Flammen eines Feuers in einem Kartoffelkeller nicht auf ein Fachwerkhaus übergegriffen haben. So entstand glücklicherweise kein nennenswerter Sachschaden. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Brandursache war die unsachgemäße Entsorgung von Asche.
Altes Stroh, Lehm und Schutt zum Brennen gebracht
Der Besitzer eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Raiffeisenstraße nutzt den ehemaligen Kartoffelkeller in einem Nebengebäude als Abfalllager. Durch eine Luke füllt er regelmäßig Bauschutt von Renovierungsarbeiten in den Gewölbekeller. An diesem Nachmittag schüttete der 55-Jährige auch Asche aus seinem Ofen in die Luke, von der er annahm sie wäre bereits erloschen.
Da die Asche offenbar nicht vollständig abgekühlt gewesen war, begann diese im Keller zu glimmen und brachte dort altes Stroh, Lehm und Schutt zum Brennen.
Flammen drohen überzugreifen
Gegen 17:30 Uhr hatte ein Nachbar das Feuer bemerkt. Gemeinsam mit dem Hofbesitzer hatte er noch Löschversuche unternommen. Die Flammen schlugen da bereits aus den Luken und drohten auf das Fachwerkgebäude und angrenzende Häuser überzugreifen.
Der schnelle Einsatz der Feuerwehren aus Sömmersdorf, Euerbach, Geldersheim und Niederwerrn konnte dies glücklicherweise verhindern. Über 75 Einsatzkräfte löschten unter der Leitung des Kreisbrandrates das Feuer ab und schaufelten anschließend mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf der Suche nach Glutnestern den Keller aus.
Den massiven Steinen des Gewölbekellers konnten die Flammen nichts anhaben, somit entstand kein Gebäudeschaden. Da im Keller selbst nur wertloser Abfall verbrannte, gibt es keinen Sachschaden zu vermelden. Den Besitzer des Anwesens erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, da er die Asche aus seinem Ofen nicht ordnungsgemäß entsorgt hat.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

