Angebote für Schwerstkranke und Sterbende in der Region

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Würzburg erleben

11. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Weiterentwicklung der Angebote

„Bereits seit mehr als sechs Jahren treffen sich die Beteiligten an der Hospiz- und Palliativversorgung in der Region Würzburg zum Informationsaustausch und zur Weiterentwicklung der Angebote für Schwerstkranke und Sterbende in der Region“, berichtete Dr. Birgitt van Oorschot, Oberärztin des Interdisziplinären Zentrums Palliativmedizin der Uniklinik Würzburg und Sprecherin des Netzwerks. Interessierte konnten sich am 4. Februar in der Palliativakademie über die verschiedenen Möglichkeiten der ambulanten wie stationären Palliativ-/ Hospizversorgung informieren.

24-stündige Erreichbarkeit für schwerstkranke Patienten

Anhand zweier Fallbeispiele wurden konkrete Fragestellungen eruiert. „Wir garantieren im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) eine 24-stündige Erreichbarkeit für schwerstkranke Patienten an ihrem Lebensende“, erklärte Elisabeth Köhler, Ärztliche Leiterin Ambulanter Palliativdienst am Juliusspital, den Zuhörern.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen für die Verordnung dieser Betreuung vorliegen  müssen, erläuterte Dr. Hanna Steinbach, die als Allgemeinmedizinerin ebenfalls sterbende Menschen begleitet und bei Bedarf gerne auf die Dienste der SAPV zurückgreift, die für Würzburg und angrenzende Landkreise von der Stiftung Juliusspital angeboten wird. Auch ältere Menschen, die bereits seit Jahren in einer stationären Alten- und Pflegeeinrichtung leben, profitieren von dem breiten Angebot der palliativen und hospizlichen Versorgung.

Partner des Palliativnetzwerkes Würzburg

Zu den Partnern des Palliativnetzwerkes Würzburg gehören die stationären Palliativzentren am Juliusspital und am Universitätsklinikum Würzburg, das stationäre Hospiz in der Sanderau, Vertreter der ambulanten häuslichen Versorgung, stationäre Pflegeeinrichtungen, Akutkrankenhäuser, die evangelische und katholische Seelsorge, die Hospizgruppen und Vertreter verschiedener Beratungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

 

Bildunterschrift

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[Elisabeth Köhler, leitende Palliativärztin der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung und Günter Schuhmann, Leiter Palliativakademie Juliusspital Würzburg beantworten die Fragen der Anwesenden]

 

FOTO: Palliativnetzwerk

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