Tag des Notrufs: „Ein Europa – eine Nummer!“

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Würzburg erleben

11. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Eine Nummer für ganz Europa

Die hohe Mobilität der Bürger Europas zeigt, wie wichtig die europaweit einheitliche Notrufnummer 112  ist, die überall ohne Vorwahl vom Mobiltelefon oder Festnetz aus gewählt werden kann.

Bereits 1991 wurde die Einführung der 112 als europaweite Notrufnummer von den EU-Mitgliedstaaten gemeinsam beschlossen. Was vor über 20 Jahren begann, hat sich zu einer europäischen Erfolgsgeschichte entwickelt: Statt über mehr als 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern sind in der EU die Notrufzentralen heute über eine gemeinsame Nummer erreichbar: 112

Weniger als jeder fünfte Bürger in Deutschland weiß, dass der Notruf 112 europaweit gilt. Das heißt: Vier von fünf Personen können im Ausland die Vorteile des lebensrettenden Euronotrufs 112 nicht nutzen. Damit liegt Deutschland auf dem viertletzten Platz in der EU.

Tag des Notrufs 11.2.

Um die Notrufnummer 112 bekannter zu machen, wurde auf Initiative des Europäischen Parlaments der Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11.2. ins Leben gerufen.

Der Euronotruf 112 …

  • gilt europaweit
  • ist vorwahlfrei
  • ist kostenlos
  • wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt
  • verbindet Sie mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei
  • wird in vielen Ländern mehrsprachig bedient
  • funktioniert in jedem Mobilfunknetz, also auch, wenn „Ihr“ Netz an Ihrem aktuellen Standort gerade nicht verfügbar ist
  • funktioniert bei den meisten Mobiltelefonen auch ohne Aufhebung der Tastensperre, die Bedienprozedur kann jedoch von der für ein normales Telefonat erforderlichen Vorgehensweise abweichen

Tipp:

Der Euronotruf 112 kann über das Mobiltelefon auch in vielen Staaten außerhalb Europas verwendet werden. Bitte informieren Sie sich für Ihr Reiseland über die aktuellen Bedingungen.

In welchen Ländern gilt die 112?

In allen 28 EU-Staaten, sowie in weiteren Staaten, wie zum Beispiel: Andorra, Norwegen, Färöer-Inseln, San Marino, Island, Schweiz, Liechtenstein, Türkei, Monaco, Vatikan.

Weit über 500 Mio. Menschen in Europa können mit der einheitlichen Notrufnummer 112 die Notdienste erreichen. Mit der 112 hat Europa ein gemeinsames Symbol für Hilfe in Notfällen.

Was tun im Notfall?

Bleiben Sie ruhig und wählen Sie den Notruf 112. Das Gespräch mit der Notrufzentrale orientiert sich an den 5 W-Fragen:

1. Wo ist es passiert?

Eine genaue Ortsangabe (Ort, Straße, Hausnummer usw.) erspart unnötiges Suchen und ermöglicht schnellstmögliches Eintreffen von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei.

2. Was ist passiert?

Beschreiben Sie den Notfall kurz. Daraus kann die Notrufzentrale die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen ableiten.

3. Wie viele Verletzte?

Die Anzahl der Verletzten ist für die Organisation der Rettungsmittel wichtig.

4. Welche Arten von Verletzungen?

Weisen Sie auf lebensbedrohliche Verletzungen besonders hin, damit ggf. ein Notarzt entsandt wird.

5. Warten Sie auf Rückfragen!

Legen Sie nicht auf. Die Notrufzentrale möchte ggf. weitere Einzelheiten erfragen.

www.notruf-112-europaweit.de

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