SPD-Stadtratsfraktion fordert Verzicht auf Personal-Dienstleister

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13. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Kolbow: „Gleichbehandlung muss Maßstab für alle Mitarbeiter sein“

Nach der Beantwortung der schriftlichen Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion  im Januar zur Umgehung des Mindestlohns bei einer von der Stadt beauftragten Personal-Dienstleistungsfirme verdichtet sich die Vermutung, dass sich die Beschäftigungsmerkmale zwischen dem Personal der Dienstleistungsfirma und dem Personal der Stadt, ihren Eigenbetrieben und Gesellschaften stark unterschieden.

SPD-Fraktion stellt Antrag auf ausführlichen Bericht

Daher hat die SPD-Fraktion nun bei der Stadt einen Antrag auf einen ausführlichen Bericht eingereicht. Die SPD-Fraktion möchte zum einen wissen, in welchen Bereichen die Stadt, ihre Gesellschaften und Eigenbetriebe Arbeiten von Personal-Dienstleistungsfirmen durchführen lassen. Zum anderen, wie sich die Beschäftigungsmerkmale in den Bereichen „Stundenlohn, Vergütungen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit, bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall“ unterscheiden.

Forderung einer Prüfung

Zweitens fordert die SPD-Fraktion eine Prüfung, in welchen Bereichen auf die Beauftragung eines externen Personal-Dienstleisters verzichtet werden kann. „Fremdpersonal muss im Bereich der Stadt Würzburg, ihrer Gesellschaften und Eigenbetrieben eine Ausnahme sein“, erklärt hierzu der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Kolbow. „Sollten im Bericht der Stadtverwaltung Unterschiede des Fremdpersonals zum Stammpersonal aufgezeigt werden, und könne aus besonderen Gründen nicht auf Fremdpersonal verzichtet werden, müssen diese schnellstmöglich ausgeräumt werden, so dass auch das Fremdpersonal analog zum TVÖD eingestuft wird“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kolbow.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion Stadt Würzburg.

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