Schwerer Unfall: BMW fährt ungebremst in einen Lkw

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Würzburg erleben

14. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Alkohol im Spiel

Randersacker, Lkr. Würzburg. Am Freitagabend kurz nach 20.00 Uhr raste ein 33-jähriger BMW-Fahrer, aus bislang ungeklärter Ursache, ungebremst in einen 7,5-Tonner. Die Beamten vor Ort rochen Alkohol bei dem Fahrer.

Ungeklärtes Manöver

Kurz vor der Anschlussstelle Randersacker in Richtung Frankfurt kam es zu dem Unfall mit dem 3er BMW und dem 7,5-Tonner. Der Unfallfahrer befuhr den mittleren von drei Fahrstreifen und geriet aus noch nicht geklärten Umständen leicht nach rechts und fuhr auf den dort fahrenden Lkw auf. Der Pkw wurde stark beschädigt. Die vor Ort eingesetzte freiwillige Feuerwehr aus Rottendorf unterstützte die Einsatzmaßnahmen.

Eventuelle Verbindung zu Beschwerden

Bei der näheren Inaugenscheinnahme des verunfallten Pkws bemerkten die eingesetzten Beamten, dass kurz zuvor mehrere Mitteilungen bei der Einsatzzentrale Unterfranken eingingen, die von einem dunklen BMW mit TBB-Kennzeichen sprachen, der wie eine „gesenkte Sau“ fahren soll. Ob es hier einen Zusammenhang gibt, muss noch geklärt werden.

Glück: keine Verletzten

Der Fahrer überlebte den heftigen Aufprall, drei Tage vor seinem Geburtstag, unverletzt. Auch sonst wurde durch viel Glück niemand weiter verletzt, was anhand des Fotos nur schwer zu glauben ist. Ein Beifahrer wäre vermutlich nur schwerverletzt oder tot aus dem Fahrzeug gekommen.

Alkoholtest verweigert

Die Polizisten der Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried bemerkten bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit, dass der BMW-Fahrer nach Alkohol roch. Ein freiwilliger Alkotest wurde verweigert. Nach Rücksprache mit einem Richter vom Amtsgericht Würzburg wurden die Blutentnahme und die Sicherstellung vom Führerschein angeordnet.

Strafverfahren erwartet

Den Unfallfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen „Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol und ein mehrmonatiger Fahrerlaubnisentzug. Zeugen zu den Vorfällen, die die Raserei zuvor beschreiben, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel. 09302/910-0 in Verbindung zu setzen.

Der Artikel beruht auf einer Mitteilung der VPI Würzburg-Biebelried.

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