Längste Auswärtsreise der Saison für die Wölfe nach Rostock
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Würzburg erleben
15. Februar 2015

Symbolbild Würzburg
Längste Auswärtsreise der Saison steht an
Während für den Großteil der Rimparer Handballfamilie zu Hause ein weitestgehend handballfreies Faschingswochenende ansteht, begeben sich die Wölfe auf die längste Auswärtsspielreise des Jahres an die Ostsee nach Rostock. Dort erwarten sie einen Gegner, der mit allen Mitteln versuchen wird durch Einfahren von Heimpunkten der Gruppe von Mannschaften zu entgehen, die um die Abstiegszone immer dichter zusammenrückt.
Fast auf den Tag genau setzte es für die Wölfe vor Jahresfrist in der Hansestadt beim klaren 34:22 Sieg für die Rostocker, eine der deutlichsten Wölfe-Niederlagen der gesamten Spielzeit. Doch die Rollen innerhalb der Liga haben sich mittlerweile geändert und die Unterfranken treten nicht mehr als krasser Außenseiter in fremden Hallen an, sondern werden allerorts als „Überraschung des Jahres“ gehandelt.
Kein klarer Favorit in Rostock
Bereits im Hinspiel in Rimpar dominierten die Wölfe am Ende klar beim 31:23 Heimsieg, wobei das Ergebnis erst in den letzten fünfzehn Minuten diese Deutlichkeit erlangte und im Anschluss der langjährige HC Trainer Rastislav Trtik seinen Hut nehmen musste. „Wir sehen uns nur wegen der Tabellensituation nicht als klarer Favorit in Rostock“, erklärt Rimpars Coach Jens Bürkle vor der Begegnung. „Wir wissen um die Qualität im Rostocker Kader und haben im Vorjahr am eigenen Leib verspürt, was diese Mannschaft spielen kann wenn sie ins Rollen kommt. Es muss uns gelingen dieses zu unterbinden, dann haben wir eine gute Erfolgschance“.
[adrotate banner=“119″]Die DJK startete am Mittwoch mit einem verdienten Heimsieg gegen die HG Saarlouis ins neue Jahr, während der erste Auftritt des HC Rostock zeitgleich in Großwallstadt mit der 34:25 Niederlage gehörig daneben ging. Von daher wird man bei den Nordlichtern vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein und Rimpar erwartet einen kampfbereiten Gegner, der mit „Kratzen und Beißen“ versuchen wird zu Hause wichtige Punkte zu behalten, um nicht zu tief den direkten Abstiegskampf gezogen zu werden.
Rimparer Wölfe von Verletzungssorgen verschont
Dabei hofft Empor Neutrainer Aaron Zierke, der aktuell auch als DHB Damen Nationaltrainer im Gespräch ist, auf die Rückkehr einiger Leistungsträger die am Mittwoch in Großwallstadt noch fehlten. Von größeren Verletzungssorgen ist man in Rimpar derzeit verschont. Einzig Rechtsaußen Julian Sauer, der an einer Leistenverletzung laboriert, wird den Grün-Weißen am Sonntag fehlen um kein Risiko im voranschreitenden Heilungsprozess einzugehen.
Voraussichtlicher Kader Wölfe:
Max Brustmann, Konstantin Madert – Lars Spieß, Sebastian Kraus, Stefan Schmitt, Dominik Schömig, Julian Bötsch, Jan Schäffer, Steffen Kaufmann, Max Drude, Tobias Büttner, Tom Spieß, Jan Winkler, Benedikt Brielmeier.

