6 Dinge, die Ihr beim Kauf Eurer Sonnenbrille beachten solltet

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Würzburg erleben

20. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Faktoren beim Kauf einer Sonnenbrille

Sonnenbrillen sind ein tolles Accessoire. Jedes Jahr sind andere Modelle, Formen und Gläser in – Was aber auf keinen Fall zu kurz kommen darf: Der Schutz. Eigentlich dient eine Sonnenbrille zuallererst ja dem Schutz der Augen vor UV-Strahlung. Unser Partner, die Augenoptiker von Kresinsky, haben einen kleinen Guide für uns zusammengestellt, welche Faktoren beim Kauf einer Sonnenbrille beachtet werden können.

1. Schutz

Nicht jede Sonnenbrille verfügt über ausreichend UV-Schutz. Kauft man eine Brille im Fachhandel, ist man normalerweise sicher – Ständer-Sonnenbrillen bei diversen Handelsgeschäften sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Diese Brillen können zwar UV-Schutz Aufkleber haben, aber unter Umständen sind die Gläser nur mit einer Oberflächen-Schicht versehen, die durch Kratzer beschädigt werden kann. Der Träger wird dann gefährlichen UV-Strahlen ausgesetzt. UV-Licht führt dauerhaft zu Eintrübungen der Augenmedien, sowie Netzhauterkrankungen und kann das Sehen dadurch verschlechtern.

Bei Sonnenbrillen im Internet sollten die Alarmglocken schrillen, wenn z.B. eine Ray-Ban deutlich unter dem Marktwert angeboten wird. Dabei handelt es sich oft um „Fakes“, die minderwertig verarbeitet sind und nicht genügend Schutz bieten können.

2. Glasqualität

Hierbei gibt es diverse Unterschiede bezüglich des Glas zu beachten:

  • Kunststoffgläser – leicht, unterschiedliche Qualitätsstufen, je nach Verarbeitung kann es zu Spannungen in den Gläsern kommen, die die Sicht negativ beeinträchtigen. Bei minderwertigen Kunststoffgläsern kann es zu Augenbrennen und Kopfschmerzen kommen.
  • Polycarbonatgläser – bruchsicher, vor allem für Sportler (Golf, Wassersport, Radsport) ideal
  • Mineralische Gläser (Glasgläser) – hohe Abbildungsqualität, kratzfest, aber schwerer und bruchempfindlicher
  • Rückentspiegelung – Schutz vor von hinten einfallendem Sonnenlicht, weniger Blendung durch Reflexminimierung auf der Glasinnenseite
  • Polarisation – Höhere Tiefenschärfe, weniger Blendung, Kontraststeigerung, Nachteil bei Head-Up Displays und elektronischen Displays (Kamera, Handy)
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3. Arten

Fast jedes Material ist momentan am Markt erhältlich. Hierbei kommt es vor allem auf die anatomischen Verhältnisse des einzelnen Gesichts und der modischen Ausrichtung des Trägers an. Es gibt viele Vor- aber auch Nachteile der Materialien. Nicht alle Materialien sind anpassbar (z.B. Holz, Carbon, Spritzguss)

  • Kunststoffbrillen – Anatomischer Nasensitz nicht veränderbar, Frauen können die Brillen gut ins Haar stecken
  • Metallbrillen – Sitz auf Nase sehr gut einstellbar
  • Spritzguss Brillen – Sehr leicht, aber wenig stabil und nicht anpassbar vom Sitz
  • Sportbrillen – Durch höhere Durchbiegung guter Windschutz und Sonnenschutz
  • Panoramascheiben-Brillen – Aktuell weniger Bedeutung, aber bestechen ebenfalls durch guten Wind- und Sonnenschutz

4. Style

Vor allem runde Formen aus den 50er und 70er-Jahren, die „Cat-Eye-Formen“ liegen aktuell voll im Trend. Hierbei spielen die Farben der Brillen eine unbedeutende Rollen, da diese in allen Farben und Kombinationen erhältlich sind. Die klassische Pilotenbrille (Aviator) ist nach wie vor ein „Evergreen“ und wird in fast allen Kollektionen angeboten. Die Größen der Sonnenbrillen werden aktuell allerdings kleiner und man findet die „Oversize“-Sonnenbrillen immer seltener. Auch gilt: Weniger ist mehr – Strass Steine und großer Label-Aufdruck sind ebenfall immer weniger häufig auf den Sonnenbrillen zu sehen.

Designklassiker wie z.B. Wayfarer und Clubmaster werden nach wie vor gerne getragen und häufig mit den modernen Styles in Kombination getragen.

5. Label (Independent vs. Mode)

Die Marke spielt aktuell eine weniger wichtige Rolle. Wichtig ist die Qualität und Stabilität des jeweiligen Sonnenbrillenmodels. Independent-Labels und Mode-Labels teilen sich hier gerade den Markt. Somit ist für jeden Sonnenbrillen-Liebhaber ein guter Mix im Fachhandel zu finden.

6. Preis

Oft, aber nicht immer, ist der Preis ein Indikator für Qualität. Am besten: Lasst Euch bei einem Fachhändler beraten. Trendsetter von Independent-Labels sind natürlich häufiger in höheren Preiskategorien angesiedelt, da diese keine Massenware sind. Nachahmer (Fakes) sparen sich die Designentwicklung und versuchen häufig angesagte Labels im Design zu kopieren.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit unserem Partner Kresinsky.

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