Rimparer Wölfe siegreich im Spitzenduell gegen Nordhorn-Lingen

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Würzburg erleben

21. Februar 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Spitzenspiel in der grünen Hölle

Die Rimparer Wölfe gastierten einmal mehr in der Würzburger s.Oliver Arena und brachten gleich die Viertplatzierten aus Nordhorn-Lingen zum Spitzenspiel der 2. Handballbundesliga mit. Ein Sieg der DJK hieße als Drittplatzierter mehr Abstand zu den Verfolgern auf den Aufstiegsplatz und falls Bittenfeld im etwas später angesetzten Spiel patzen sollte, würde das sogar Platz 2 für die Wölfe bedeuten.

Gelben Karten und Führungswechel

Die Partie startete äußerst körperbetont und war sehr foulintensiv, was die Schiedsrichter rigoros mit sechs gelben Karten bestraften. Zwar lagen die Wölfe in den ersten Minuten knapp vorne, doch Wurfpech ließ die Gastgeber nicht wirklich davonziehen. Das führte in der 13. Minute sogar zu einem Führungswechsel (4:5), der bis zur 22. Minute anhielt, ehe die DJK mit 8:7 wieder führten. Diese Führung baute man dann auf 12:9 aus, aber die Emsländer Gäste gaben nicht auf und kämpften sich bis zum Pausenpfiff auf ein 12:11 heran.

Die erzielten Tore verteilten sich in der ersten Halbzeit gleichmäßig auf Schäffer (3), Kaufmann, Kraus, Schmitt und Brielmeier (je 2). Max Brustmann beeindruckte wie gewohnt mit 9 Paraden.

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Brustmann unbezwingbar

Über vier Minuten brauchte es in der 2. Halbzeit bis die Zuschauer in der s.Oliver Arena wieder ein Tor, das zum 13:11, bewundern durfte. Es war vor allem Leitwolf Max Brustmann, der mit Glanzparade um Glanzparade seinen Kasten sauber hielt. Frenetisch feierten das die Fans auf der Tribüne. Während das Wolfsrudel ihre Führung immer weiter zum 15:11 ausbauten, wollten die Gäste einfach nicht treffen bzw. konnten den Torwarttitan Brustmann nicht bezwingen. 15 Minuten vor Spielende konnte die DJK ihre Führung auf 17:11 ausbauen, ehe nach 17 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit auch Brustmann zum 17:13 hinter sich greifen musste.

Nun galt es für die Wölfe eine kleine Torflaute zu verkraften und nicht zu viele Gegentore zu kassieren. 10 Minuten vor Ende schmolz der Vorsprung auf 17:15. Doch Kaufmanns Tor zum 18:15 sowie Brustmanns Paradenshow brachten die Wölfe sowie die Fans zurück ins Spiel.

Und dann wurde es nochmal spannend in Würzburg nachdem die Emsländer zum 19:18 aufschlossen. Schäffer war es, der mit zwei weiteren Toren zum 21:18 den 18. Sieg der Wölfe besiegelte. Die letzten Aufholsversuche vereitelte – wer hätte es gedacht – Max Brustmann. Die Statistikabteilung attestierten ihm satte 24 Paraden. Die meisten Tore erzielten Schäffer (5), Kaufmann und Brielmeier (je 4).

 

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