Großer Kampf wird nicht belohnt
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Würzburg erleben
23. Februar 2015

Symbolbild Würzburg
TGW Baskets Akademie muss sich in Schwelm geschlagen geben
Eine starke erste Halbzeit und großer Kampf bis zum Schluss wurde nicht belohnt: Die TG Würzburg Baskets Akademie musste sich am 20. Spieltag der ProB Süd bei den EN BASKETS Schwelm mit 71:78 (39:37) geschlagen geben. Bester Werfer der Würzburger war Christopher Wolf mit 22 Punkten.
Constantin Ebert in der ProA gebraucht
Ohne etatmäßigen Spielmacher – Constantin Ebert wurde in der ProA gebraucht, Nico Brauner musste mit Grippe zuhause bleiben – musste Trainer Sören Zimmermann mit seiner Truppe zum vorletzten Auswärtsspiel der ProB-Hauptrunde antreten. Davon war aber vor allem in den ersten 16 Spielminuten nicht das Geringste zu merken: „Wir haben sehr gut angefangen und haben Schwelm in der ersten Halbzeit große Probleme bereitet. Sie haben keine Möglichkeit gefunden, Chris Wolf an der Dreierlinie und John Florveus am Korb zu verteidigen“, sagte Zimmermann.
Wolf: Beste Halbzeit seiner Karriere
Wolf nutzte die Freiräume zur besten Halbzeit seiner noch jungen Karriere: Er erzielte vor der Pause 20 Punkte und traf sechs Dreier, vier davon in Folge zwischen der 14. und 16. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt führten die Würzburger mit 39:27. Durch einen viertel-übergreifenden 18:0-Lauf bis zur 22. Minute (45:39) kamen die Hausherren danach zurück ins Spiel – vor allem weil sie so gut wie keine Offensivaktionen von Chris Wolf und John Florveus mehr zuließen.
Bis zum Schluss guten Kampf geliefert
„Wir müssen uns ankreiden, dass wir es nicht mehr geschafft haben, Chris und John ins Spiel zu bringen. Trotzdem haben wir Schwelm bis zum Schluss einen guten Kampf geliefert und hatten am ende die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen“, so Zimmermann. In der 34. Minute lagen seine Schützlinge mit 69:59 hinten, durch einen Würzburger 12:2-Lauf war beim Spielstand von 71:71 zwei Minuten vor dem Ende wieder alles drin. Zimmermann: „Wir hatten danach durch Ballgewinne zweimal die Chance in Führung zu gehen und konnten sie nicht nutzen. Dann hat Sebastian Schröter für Schwelm einen Dreier getroffen und damit das Spiel entschieden. Am Ende waren wir zu unkonzentriert, dabei hat wohl auch die Müdigkeit eine Rolle gespielt. Wenigstens konnten wir uns knapp den direkten Vergleich sichern.“
Nächstes Heimspiel: WINGS Hanau
Am kommenden Samstag um 20 Uhr hat die TG Würzburg Baskets Akademie im letzten Heimspiel der Hauptrunde den punktgleichen Tabellennachbarn HEBEISEN WHITE WINGS Hanau zu Gast.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets.

